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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 15:46 Uhr

Warnemünde : Rapper Gabreal bleibt seiner Heimat treu

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Warnemünder Musiker veröffentlicht Remix-Album „Deadlines“. Künstler möchte deutschlandweit touren.

Rap geht auch ohne Gangster – dessen ist sich Gabriel Rath, alias Gabreal, sicher. Seine Texte sind unterhaltsam, aber mit Niveau. „Der nordische Bezug ist mir dabei sehr wichtig“, so Rath. Der 36-Jährige ist in Warnemünde aufgewachsen und fühlt sich mit seiner Heimat sehr verbunden. Das spiegelt sich auch in seinen Texten wider. In seinen Songs erzählt er unterhaltsame Geschichten, die er erlebt hat und über die er sich Gedanken macht. „Und ich möchte zeigen, wo ich herkomme“, erklärt er. Deswegen bekam sein zweites Album den Titel „Windstärke 10“.

Der gebürtige Warnemünder ist absoluter Vollblutmusiker und tritt somit in die Fußstapfen seines Vaters. Der hat in der Band „Leuchtfeuer“ Rock- und Pop-Musik gemacht. „Dadurch hatten wir immer Musik im Haus“, sagt Rath. Anfang der 90er-Jahre wagte er den Selbstversuch und rappte erst bekannte Songs nach. Wenige Jahre später begann der junge Mann, schließlich eigene Texte zu schreiben.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte Rath noch mit seinem Vater, lernte dann aber über den Basketballsport in Warnemünde seine erste so genannte Crew kennen. Dabei war auch Marten Laciny, der heute als der deutschlandweit erfolgreiche Rapper Marteria bekannt ist. Nach einer ersten eigenen CD gab Rath Konzerte auf der „MS Stubnitz“, in Berlin, Hamburg und Darmstadt.

Unter dem Künstlernamen Gabreal ist der 36-Jährige seit 2005 solo unterwegs und auch schon deutschlandweit getourt. Die Liebe hat den Warnemünder letztlich aber wieder an die Küste geführt. Hier ist er heimisch geworden und möchte mit seiner Frau die zwei gemeinsamen Töchter aufziehen. Sein Geld verdient Rath als Marketing Manager, aber seine Leidenschaft ist der Rap.

Musik als Hobby ohne finanziellen Zwang

„Durch meine Arbeit habe ich keinen Druck, bin freier in der Musik und kann es als Kunst ansehen“, begründet er. Der Vorteil besteht für ihn darin, dass er seinem Hobby völlig frei nachgehen kann, ohne finanziellen Zwängen ausgesetzt zu sein: „Ich schreibe alle Texte selbst, jeder Song ist eine Erinnerung, ein Moment.“ In einem eigenen Blog schreibt er außerdem über die Freuden eines zweifachen Vaters.

Seine Alben produziert Rath im Rostocker Studio von Enrico Wolf. Sein letztes, „Deadlines“, das er im vergangenen Jahr aufgenommen hat, brachte er im Juni in einer Remix-Version neu heraus. „Es sind noch weitere Sachen in Planung, aber die kann ich noch nicht verraten“, gibt sich der Musiker geheimnisvoll. Als einer der ältesten Rapper in MV fühlt er sich angekommen. Dennoch hat er einen Wunsch: „Ich möchte deutschlandweit touren, gern auch mit einer Crew.“

>> Mehr über seinen Blog und Musik unter www.gabrielrath.com und www.gabrealness.com

 

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