#merkelstreichelt : Reem darf in Rostock bleiben

Kanzlerin Merkel versucht, Reem (M.) zu trösten.
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Kanzlerin Merkel versucht, Reem (M.) zu trösten.

Durch ihre Tränen wurde Palästinensermädchen Reem bekannt. Sie und ihr Vater haben vorerst eine Aufenthaltserlaubnis erhalten.

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04. September 2015, 13:45 Uhr

Das durch ihre Tränen während einer Diskussion mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juli weltweit bekanntgewordene Palästinensermädchen Reem hat gute Chancen auf eine gesicherte Existenz in Deutschland. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus dem Rostocker Rathaus erfuhr, haben das 14-jährige Mädchen und ihr Vater zunächst eine bis März 2016 befristete Aufenthaltserlaubnis erhalten. Diese Erlaubnis werde halbjährlich überprüft. Es sei davon auszugehen, dass die Behörden bei den kommenden Prüfungen zu keinem anderen Ergebnis kommen werden. Die endgültige Klärung erfolge spätestens zum März 2017.

In den Amtsstuben herrsche Optimismus, dass am Ende eine gesicherte Existenz für Reem und ihre Familie in Deutschland stehen werde, hieß es. Für die Mutter und den jüngeren Bruder Reems würden derzeit noch weitere Dokumente aus dem Libanon benötigt. Die beiden seien jedoch durch die vorläufige Aufenthaltserlaubnis für Reem und ihren Vater vor einer Abschiebung geschützt.

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