Universität Rostock : Ausländische Studierende lieben Ingenieurwissenschaften

Mehr als 60 Prozent der im Wintersemester 2018/19 an der Universität Rostock eingeschriebenen ausländischen Studierenden belegen Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik.
Mehr als 60 Prozent der im Wintersemester 2018/19 an der Universität Rostock eingeschriebenen ausländischen Studierenden belegen Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik.

Die Statistik zeigt: 12 Prozent der Studenten kommen aus dem Ausland. Vor allem Männer zieht es in technische Fächer.

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03. Dezember 2019, 10:01 Uhr

Rostock | Zum 600. Geburtstag der Universität Rostock hat die Statistikstelle der Hansestadt Studierendendaten umfassend ausgewertet. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Der Großteil kommt nach wie vor aus Mecklenburg-Vorpommern. Etwa 12 Prozent aus dem Ausland. Sie bevorzugen vor allem Ingenieurwissenschaften.

Gesamtzahlen sind rückläufig

Zwar ist der Anteil derer, die gebürtig aus MV stammen gesunken. Dennoch sind es im Wintersemester 2018/19 mehr als 40 Prozent aller Studierenden. Im Vergleich ist die Gesamtzahl der Immatrikulierten von 15.312 in 2011 zu 13.322 in 2018 rückläufig.

Doch zieht es immer mehr ausländische Studierende an die Rostocker Alma Mater. Von 2014 zu 2018 hat sich ihre Zahl auf 1613 fast verdoppelt. Besonders beliebt sind bei ihnen die Fächer aus dem ingenieurwissenschaftlichen Bereich: Mehr als 60 Prozent der im Wintersemester 2018/19 eingeschriebenen ausländischen Studierenden belegen Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik.

Anteil der Studentinnen schwankt stark

Stark schwankend ist hingegen der Anteil weiblicher ausländischer Studierender. Mitte bis Ende der 1980er-Jahre war nur jede vierte von ihnen weiblich. Zwischen 1996 und 2015 war die Geschlechterverteilung relativ ausgewogen. Seit 2016 ist der Anteil weiblicher Studierender mit ausländischer Staatsbürgerschaft rückläufig: Im Wintersemester 2018/19 war gut ein Viertel der 1613 ausländischen Studierenden weiblich.

Auch die ausländischen Studentinnen zieht es meist in den ingenieurwissenschaftlichen Bereich: Während lediglich 6,5 Prozent an der Uni Rostock einen technischen Studiengang belegen, ist etwa jede vierte nichtdeutsche Studentin in den Ingenieurswissenschaften eingeschrieben. Ebenfalls gefragt sind Studiengänge aus den Fachbereichen Humanmedizin mit knapp 20 Prozent, dicht gefolgt von Geisteswissenschaften mit 18,8 Prozent.

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