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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. September 2017 | 21:58 Uhr

Rostock : Vorfreude auf die Hanse Sail steigt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Stars sind die jungen Alten: Veranstalter rechnen mit 190 Segelschiffen und einer Million Besuchern. Neues Sicherheitskonzept

nnn.de von
erstellt am 11.Jul.2017 | 20:45 Uhr

Bei der diesjährigen Hanse Sail stehen vom 10. bis 13. August die jungen Alten im Mittelpunkt – neue Schiffe mit alten Segeltechnologien. Weltweit gibt es rund 130 solcher Großsegler, die nach 1980 gebaut wurden, erklärten die Veranstalter gestern. In Rostock werde unter anderem das brasilianische Schiff „Cisne Branco“ (Weißer Schwan), Baujahr 2000, erwartet, sagte der Leiter des Hanse Sail-Büros Holger Bellgardt.

Außerdem kommen zwei 1982 und 1987 in Gdansk gebaute Schwesterschiffe: die polnische „Dar Mlodziezy“ und die russische „Mir“. Sie alle würden auf der Warnow und der Ostsee auch zum Mitsegeln und Open Ship einladen. Jährlich würden annähernd 30 000 Gäste auf den teilnehmenden Schiffen mitsegeln.

Ein besonderes Highlight ist nach den Worten des Tourismusdirektors von Rostock und Warnemünde, Matthias Fromm, das Zusammentreffen von fünf Kreuzfahrtschiffen und fünf Großseglern, darunter die russischen Windjammer „Krusenstern“, „Sedov“ und „Mir“. Solche Massenanläufe würden dazu beitragen, die Bekanntheit Rostocks zu steigern. „Für den Tourismus ist die Sail eines der wichtigsten Aushängeschilder und maßgeblicher Faktor für das Image der Hansestadt als attraktive maritime Destination“, sagt Fromm. Von der Partnerschaft sollen aber auch die Großsegler profitieren, so Bellgardt. So werde sich die Stadt weiter für den Erhalt dieser Schiffe einsetzen. Dem Organisationschef zufolge haben sich in diesem Jahr fast 190 Traditionssegler für das Spektakel angekündigt. Dass sich auch viele Schmuckstücke aus Russland darunter befinden, sei besonders begrüßenswert. Denn Rostock wolle einen Beitrag zu guten Wirtschaftsbeziehungen leisten.

Die Veranstalter der Hanse Sail rechnen wie in den Vorjahren mit einer Million Besucher. Ihre Sicherheit soll mithilfe eines neuen Konzeptes gewährleistet werden, das im Vorjahr erstmals erprobt worden sei. Der Aufwand für die Absicherung der Veranstaltung sei in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht worden und betrage jetzt 100 000 Euro, sagte Bellgardt.

Eine Zahl der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdiensten nannten die Veranstalter nicht. Zu dem neuen Konzept gehörten etwa mehr Notausgänge vom Stadthafen zur Stadt, die teilweise Straßensperrung und ein neuartiges System zur Kontrolle an den Zufahrten für Lastwagen. Besucher mit Rucksäcken müssten zudem mit Kontrollen rechnen.

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