Rostock : Ferienkinder erobern den Zoo

Eine Woche ist das kleine Zicklein alt, welches der auszubildende Tierpfleger Marcel Weierke dem achtjährigen Anton vorsichtig in den Arm legt.
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Eine Woche ist das kleine Zicklein alt, welches der auszubildende Tierpfleger Marcel Weierke dem achtjährigen Anton vorsichtig in den Arm legt.

Schüler entdecken die Natur und deren tierische Bewohner auf nächtlichen Expeditionen und Abenteuerreisen #wirkoennenrichtig

nnn.de von
07. Februar 2018, 12:00 Uhr

Den winterlichen Temperaturen zum Trotz hat gestern der achtjährige Anton die Winterferien dazu genutzt, gemeinsam mit seinem Papa Peter den Bewohnern des Rostocker Zoos einen Besuch abzustatten. In den kommenden zwei Wochen können die Schulkinder dort bei einem der vielen Ferienangebote die Flora und Fauna entdecken. „Wir haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Jeden Tag gibt es etwas zu sehen, hören und erleben“, sagt Marketingchef René Gottschalk.

So können die Kleinen einen Darwineum-Entdeckerpass erwerben, an einem Tierpflegerschnupperkurs teilnehmen oder auf eine nächtliche Tropenexpedition gehen. „Bei der Expedition wird das Licht gedämpft und Mondscheinlicht bringt die Farbpracht der Korallenriffe und der Riffkreisel stärker zum Ausdruck. Den Kindern wird zudem ein Blick hinter die Kulissen gewährt“, berichtet Gottschalk. Außerdem gibt es spannende Geschichten aus der Welt der Trolle. „Die Nachfrage ist sehr groß, sodass bereits einige Veranstaltungen ausgebucht oder nur noch Restplätze vorhanden sind“, so Gottschalk.

Anton ging schon gestern auf große Erkundungsreise. „Wir waren schon bei den Krokodilen, den Lamas und den Flusspferden, aber die haben leider geschlafen“, sagt er etwas enttäuscht. Dafür zeigten sich die eine Woche alten Zicklein ausgeschlafen und quietschfidel. Aufgeregt liefen die putzigen Vierbeiner durch das Gehege, hüpften auf Baumstämme und schmusten mit so manchem Besucherkind. Marcel Weierke ist im zweiten Ausbildungsjahr zum Tierpfleger und weiß mit den kleinen Ziegen umzugehen. Für Anton nahm er eine hoch und legte sie ihm in den Arm.

„Es gibt im Winter so viel zu entdecken, denn in dieser Jahreszeit ist es ruhiger im Zoo und er zeigt sich von einer ganz anderen Seite“, berichtet Gottschalk. Nach einer ausgiebigen Rundreise durch das Gelände bringt das Darwineum Abwechslung. Hier können sich die Gäste aufwärmen und stärken. Auch Rebecca Zink und Sohn Leonard begaben sich auf die Spuren Darwins und besuchten die Vorfahren des Menschen im Affenhaus. „Ich habe Urlaub und Leonard macht nun Ferien mit seiner Mama“, erzählt die Rostockerin. Nach dem Darwineum ging es weiter zu Zebras, Lama und Co.

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