Rostock : Handelshof plant Umzug

Der Handelshof plant einen Umzug von Neu-Roggentin nach Rostock. Grafik: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0
Der Handelshof plant einen Umzug von Neu-Roggentin nach Rostock. Grafik: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0

Einkaufskette verlässt Neu-Roggentin und baut im Gewerbegebiet Brinckmansdorf neu. Zielgruppe sind Großverbraucher #wirkoennenrichtig

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12. Januar 2018, 05:00 Uhr

Im Herbst 2019 will die Handelshof-Kette einen neuen Markt im Gewerbegebiet Brinckmansdorf eröffnen. Das Grundstück dafür hat das Kölner Unternehmen bereits gekauft. Es liegt zwischen der Tankstelle und dem Media Markt. „Zurzeit sieht die Planung einen Baubeginn im Spätsommer/Herbst dieses Jahres vor“, erklärt Sprecher Volker Klein.

Im Moment befindet sich die Handelshof-Filiale noch auf der anderen Seite der Autobahn 19 in Neu-Roggentin. „Ausschlaggebend für die Entscheidung, einen neuen Standort in Rostock zu suchen, waren unter anderem die Nachteile der alten Immobilie in Bezug auf die Verkehrsanbindung sowie ihre Bausubstanz“, erläutert Klein. Hinzu komme die begrenzte Fläche, durch die der Ausbau des Liefergroßhandels verhindert werde. In Brinckmansdorf sei vorgesehen, Abholmarkt und Liefergroßhandel zu vereinen. „Von 9000 Quadratmetern Gesamtfläche entfallen rund 5000 Quadratmeter auf die Verkaufsfläche des Großverbrauchermarktes“, so Klein. Dort werde eine umfangreiche Essensauswahl mit Schwerpunkten auf Frischfleisch und -fisch angeboten.

„Den zweiten Bereich bildet ein nach modernsten Erkenntnissen ausgestatteter Liefergroßhandel“, so der Unternehmenssprecher. Dafür seien rund 1500 Quadratmeter Kühlflächen sowie Lagerflächen für Großgebinde vorgesehen. Zielgruppe seien vor allem Kunden aus Gastronomie und Hotellerie, aber auch andere Großverbraucher.

Die Baugenehmigung hat das Unternehmen im November beantragt. Außerdem ist noch die Änderung des bisher gültigen Bebauungsplans durch die Hansestadt nötig. Damit hat sich am Dienstag der Ortsbeirat Brinckmansdorf befasst und einstimmig zugestimmt. „Der Standort ist gut“, sagt Vorsitzender Karl Scheube (SPD). Ursprünglich sei dort ein Möbelhaus vorgesehen gewesen, dieser Plan jedoch gescheitert. Jetzt „liegen die Flächen nur rum“, so Scheube. Die entscheidende Zustimmung der Bürgerschaft gilt ebenfalls als Formsache.

Die übrigen Flächen im Gewerbegebiet gehören vor allem der Wiro. Nach Angaben von Sprecherin Dagmar Horning befindet sich das kommunale Wohnungsunternehmen derzeit mit zwei Interessenten in Verhandlungen. „Ein Ergebnis erwarten wir noch im 1. Quartal dieses Jahres“, so Horning. Auch diese Vertragspartner wollen sich im südlichen Teil des Gewerbegebietes niederlassen.

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