Soziales : Rostock ehrt Ehrenamtliche

Die Vorsitzende des Beirates für behinderte und chronisch kranke Menschen Wiltraud Kornagel ist eine der beiden Preisträger des Sozialpreises der Hansestadt. Seit Jahren engagiert sie sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben.
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Die Vorsitzende des Beirates für behinderte und chronisch kranke Menschen Wiltraud Kornagel ist eine der beiden Preisträger des Sozialpreises der Hansestadt. Seit Jahren engagiert sie sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben.

Hansestadt richtet Festivität für ihre Helfer aus. Sozialpreis geht an Verein Fischkutter und Wiltraud Kornagel. #wirkoennenrichtig

nnn.de von
09. Dezember 2017, 08:00 Uhr

Ehre, wem Ehre gebührt: Am Freitagabend hat im Festsaal des Rathauses eine Feierlichkeit zum Tag des Ehrenamtes stattgefunden. Stellvertretend für die tausenden ehrenamtlichen Helfer wurden in der Hansestadt mehr als 150 freiwillig Engagierte gewürdigt.

Verliehen wurde unter anderem der Sozialpreis der Hansestadt Rostock. Diese Ehrung wird alle zwei Jahre an verdienstvolle Persönlichkeiten überreicht, die sich durch herausragendes ehrenamtliches Engagement besonders verdient gemacht haben. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an den Verein Fischkutter – Jugend- und Begegnungsstätte und an Wiltraud Kornagel. Sie ist Gründungsmitglied und Vorsitzende des Beirates für behinderte und chronisch kranke Menschen.

„Ich wollte schon immer Menschen helfen“, erzählt Kornagel, „denn die ehrenamtliche Arbeit macht mir viel Freude.“ Und erreicht haben sie viel. „Besonders, was die Barrierefreiheit Rostocks angeht“, sagt Kornagel, die seit ihrem 14. Lebensjahr im Rollstuhl sitzt. „Weiterhin ist es wichtig, besonders Kinder zu erreichen und sie für den Umgang mit behinderten Menschen zu sensibilisieren.“

Neben dem Sozialpreis wurden ehrenamtlichen Leistungen im Brand- und Katastrophenschutz mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Der Preis „Die Trinkende“ mit einer Prämie in Höhe von 500 Euro ging an den Verein für asiatische Kampfkunst und Bewegung. Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung sorgten die Studenten der Hochschule für Musik und Theater Nina Golubovic und Alexandar Jordanovski. Mit Gitarre und Violine ausgestattet, spielten die beiden bekannte Songs Frank Sinatras wie „My Way“ oder „Fly me to the Moon.“

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