Maritim : Rostocks Häfen weiter im Aufwind

Rostocks Häfen brummen – auch dank des Getreideumschlags wie hier mit der „Sidari“.
Rostocks Häfen brummen – auch dank des Getreideumschlags wie hier mit der „Sidari“.

28,8 Millionen Tonnen gingen 2017 über die Kais der Hansestadt. Seehafen bleibt Zugpferd #wirkoennenrichtig

nnn.de von
10. Januar 2018, 08:00 Uhr

In den Rostocker Häfen sind im vorigen Jahr insgesamt 28,8 Millionen Tonnen umgeschlagen worden. Das ist ein leichtes Plus von 160 000 Tonnen, erklärt Hafenkapitän Gisbert Ruhnke. Den Löwenanteil an dem guten Ergebnis hat der Rostocker Seehafen mit 26,9 Millionen Tonnen, somit über 100 000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Für den Fracht- und Fischereihafen stehen 1,28 Millionen und für den Yara-Chemiehafen 738 259 Tonnen zu Buche. Bei MAB (Alba Nord) gingen 60 951, in Warnemünde (Werften und Maritimes Gewerbegebiet Groß Klein) 17 219 und 21 046 sowie am vom Hafen- und Seemannsamt selbst betriebenen Maritimen Gewerbegebiet Süd 10 423 Tonnen über die Kais.

Nach dem Zuwachs im Jahr 2016 setzt somit der heimische Hafen sein Wachstum fort, unterstreicht Ruhnke. Ein leichtes Plus gab es im Umschlag von Flüssig- und Schüttgütern, wo vor allem Kohle und Getreide Aktivposten sind. Bei Stückgütern wurde das Vorjahresergebnis wiederholt.

Beim Neujahrsempfang von Rostock Port am kommenden Freitag sollen die Geschäftsführer des Unternehmens zu den einzelnen Positionen noch detaillierte Informationen geben.

Mit einem modernen Ölhafen, mit Anlagen für den Getreide-, Kohle-, Düngemittel- und Zementumschlag und mit einem Terminal für den Umschlag von Stückgütern ist der Seehafen Rostock der größte Hafen von Mecklenburg-Vorpommern. Und er ist ein universaler Umschlagplatz für viele Industrieansiedler wie Liebherr oder die EEW Special Pipe Constructions GmbH.

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