Lichtenhagen-Dorf : Zentrum der Begegnung entsteht

Die alte Pfarrscheune im Dorf Lichtenhagen soll in ein Begegnungszentrum umgebaut werden, berichtet Pastorin Anke Kieseler.
Die alte Pfarrscheune im Dorf Lichtenhagen soll in ein Begegnungszentrum umgebaut werden, berichtet Pastorin Anke Kieseler.

Die Kirchengemeinde plant den Umbau der alten Pfarrscheune. Neue Räume werden behinderten- und rollstuhlgerecht

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11. September 2015, 16:00 Uhr

Große Pläne hat die Kirchengemeinde Lichtenhagen-Dorf. In der alten Pfarrscheune – bisher unter anderem als Wohngebäude genutzt – soll ab 2017 ein neues Begegnungs- und Kommunikationszentrum für die Gemeindemitglieder sowie örtliche Gruppen und Vereine entstehen. Um das Projekt vorzustellen, hat Pastorin Anke Kieseler gestern zu einem Informationsabend in die Kirche eingeladen.

„Überlegungen in diese Richtung gibt es schon seit gut fünf Jahren“, sagt Kieseler. Da die Mieter der halbseitig bewohnten Scheune durch Zufall nahezu parallel ausziehen, bot sich nun ein passender Zeitpunkt die Pläne zu präzisieren. „Unser jetziger Raum im Pfarrhaus ist mit etwa 50 Quadratmetern einfach zu klein für größere Gruppen, daher suchen wir schon länger nach einer Alternative“, sagt die Pastorin. Zusätzliches Manko: Der bisherige Raum ist lediglich durch eine Treppe zu erreichen und damit für gehbehinderte Menschen beziehungsweise Rollstuhlfahrer nur schwer zugänglich. Wichtig ist ihr dabei, die Gemeinde frühzeitig in die Planungen einzuweihen und daran teilhaben zu lassen.

„Die Pfarrscheune ist ein schöner, großer Bau, aus dem man wirklich etwas machen kann. Da liegt die Nutzung für neue Gemeinderäume einfach nahe“, sagt Anke Kieseler, die seit 21 Jahren in der Gemeinde tätig ist.

Entstehen sollen neben einem großen sowie zwei kleineren Räumen für die Kirchengemeinde auch Arbeits- und Unterstellmöglichkeiten für den Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung. Ebenfalls angedacht im Entwurf des Architekturbüros Graia aus Rostock sind zwei neue Wohnungen. Im kommenden Jahr will die Kirchengemeinde die entsprechenden Fördermittelanträge stellen, sodass der Baubeginn frühestens für das Jahr 2017 anvisiert werden kann.

„Ist das neue Begegnungszentrum erst einmal fertig, wollen wir es aber nicht nur für die Kirchengemeinde nutzen, sondern die Räume bei Bedarf auch Gruppen und Vereinen im Ort zur Verfügung stellen“, so Anke Kieseler.

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