Rostocker Zoo : Hurra! Das dritte Affenbaby ist da

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Das zweite Gorilla-Baby hat in dieser Woche das Licht der Welt erblickt.

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24. April 2020, 10:20 Uhr

Rostock | Was für eine Erleichterung und Riesenfreude im Zoo Rostock – nun hat auch das jüngste Gorillaweibchen Zola (11) den lang ersehnten Nachwuchs zur Welt gebracht. Obwohl Kerstin Genilke, Bereichsleiterin und Tierpflegerin im Darwineum, es bereits am Vorabend ahnte, mitbekommen hat niemand etwas von der nächtlichen Geburt.

Am Morgen des 23. April präsentierte Zola den Mitarbeitern in der Tropenhalle stolz ihren kerngesunden Jungen.

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Kerstin Genilke


„Dreimal innerhalb kurzer Zeit Nachwuchs bei den Menschenaffen, das ist schon äußerst ungewöhnlich und sicher auch sehr selten“, freute sich Zookuratorin Antje Angeli über das Rostocker Babytrio. „Fraglich ist allerdings, was ihr Vater Gorgo (38) davon im Nachbarrevier mitbekommt, in dem der nun 32-fache Großvater mit Gorillaweibchen Bebe (42) seinen Ruhestand genießt. Insgesamt hat der stattliche Silberrücken zwölf Kinder, 32 Enkel und vier Urenkel“, so die Zookuratorin.

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Kerstin Genilke


Das dreifache Glück ist komplett

Am 15. Februar eröffnete Orang-Utan-Mutti Sunda (43) mit ihrem Sohn den Nachwuchsreigen im Darwineum. Gorillaweibchen Yene (19) sorgte mit ihrem Mädchen einen Monat später am 16. März für die erste Gorillageburt überhaupt im Zoo Rostock. Nun komplettierte Zola am 23. April das dreifache Glück mit ihrem Gorillajungen. Bei beiden Gorilladamen ist es der erste Nachwuchs, während Orang-Utan-Dame Sunda als sechsfache Mutter schon ausreichend Erfahrung mitbringt.

„Mutter und Kind sind wohlauf“, berichten die Tierpfleger. „Zola kümmert sich ausgezeichnet um ihren Nachwuchs. Das Gorillababy ist sehr kräftig und macht sich auch schon lautstark bemerkbar“, sagte Antje Angeli. Die anderen Mitglieder der Gruppe um Assumbo (46) beobachten den jüngsten Zuwachs sehr aufmerksam.

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Kerstin Genilke/Zoo Rostock/dpa


Besonders die anderen Weibchen, Eyenga (15) und Neumama Yene, interessieren sich für das Baby, während der junge Doppelpapa Kwame (8) weiterhin kaum am Geschehen teilnimmt. Sicher wird es noch ein paar Tage dauern, bis sich Zola auf der Außenanlage zeigt, die auch jetzt schon für die Zoobesucher einsehbar ist, vermutet die Zookuratorin.

Aktuell leben jeweils zwei Gorilla- und Orang-Utan-Gruppen im Darwineum mit nun insgesamt 19 Tieren.

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