Schwaaner Kunst auf Auktionsliste

Franz Bunkes Werk 'Hafen von Barth' um 1908, Öl auf Malkarton, unten mittig signiert, Schätzpreis: 3400 bis 3800 EuroAhrenshooper Kunstauktionen GmbH
1 von 2
Franz Bunkes Werk "Hafen von Barth" um 1908, Öl auf Malkarton, unten mittig signiert, Schätzpreis: 3400 bis 3800 EuroAhrenshooper Kunstauktionen GmbH

von
30. Juli 2010, 01:57 Uhr

Schwaan/Ahrenshoop | Auf diesen Tag warten Kunstliebhaber schon seit einiger Zeit. Die Ahrenshooper Kunstauktionen GmbH lädt einmal im Jahr, und diesmal zur 36. Ausgabe, zur Kunstauktion ein. 156 Arbeiten von insgesamt 88 Künstlern kommen dann zur Versteigerung. Mit dabei sind auch Bilder zweier bedeutender Maler aus der Künstlerkolonie Schwaan. Franz Bunke und Alfred Heinsohn gehörten zu den Besten ihres Fachs. Ihre Sicht auf die Geschehnisse des Alltags, auf Lieblingsorte, ihre Träume und Wünsche haben sie sehr oft in ihren bewegenden Arbeiten verewigt.

Fünf von ihnen sind nun in Ahrenshoop dabei und suchen auf dem Weg der Auktion einen neuen Besitzer. "Sie kommen aus Privatbesitz. Wie so viele Bilder, die wir hier anbieten", sagte Rita Fröhlich von der Ahrenshooper Kunstauktionen GmbH. Sie kümmert sich seit nunmehr fast sechs Jahren darum, dass alles für den reibungslosen Ablauf dieser über die Grenzen hinaus bekannten Kunstauktion vorbereitet ist.

So auch in diesem Jahr. "Der Hauptschwerpunkt liegt auf den 100 Bildern, die in der Hauptauktion angeboten werden. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um größere Objekte. Sie konnte man sich genauso wie die anderen entweder im Online-Katalog oder vor Ort in Ahrenshoop ansehen", so Rita Fröhlich. Auch Franz Bunke und Alfred Heinsohn sind mit insgesamt drei Bildern in der Hauptauktion vertreten. Von Bunke sind das die Arbeiten: "Hafen von Barth" (Mindestgebot: 3400 Euro) und "Sommerlandschaft bei Schwaan" (Mindestgebot: 2800 Euro). Bei Heinsohn handelt es sich um das Bild: "Segler in bewegter See". Hier liegt das Mindestgebot ebenfalls bei 2800 Euro.

Die Auktion selbst findet am 7. August in der Strandhalle Ahrenshoop statt. "Los geht es um 19 Uhr, meistens dauert es dann bis 24 Uhr, bis die letzte Arbeit aufgerufen ist", sagte Rita Fröhlich. Wer sich bis dahin über das Gesamtangebot informieren möchte, der kann zum einen den Online-Katalog (www.ahrenshoop-kunstauktion.de) aufrufen oder bis zum 6. August in der Zeit von 10 bis 18 Uhr im Kunstkaten sowie in der Strandhalle in Ahrenshoop die Arbeiten vorab besichtigen. "Wir freuen uns schon sehr auf die Kunstauktion in diesem Jahr. Es wird sicher sehr interessant, spannend und zugleich unterhaltsam", schaut die Ahrenshooper Kunstexpertin auf den kommenden Sonnabend.

Übrigens, das Bild mit dem bisher größten Ertrag, das während der Ahrenshooper Kunstauktion versteigert wurde, war ein Bild von Elisabeth von Eicken. Hier wurden am Ende mehr als 17 000 Euro gezahlt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen