Crivitz : Ehrennadel für das Ehrenamt

Ehrennadel für Paul Freitag (2.v.r.) und Karin von Hülst (3. v. r.) von Klaus-Michael Glaser, hier mit Britta Brusch-Gamm, Markus Nonnemann (li. daneben) und Helmuth Schröder (r.).
Ehrennadel für Paul Freitag (2.v.r.) und Karin von Hülst (3. v. r.) von Klaus-Michael Glaser, hier mit Britta Brusch-Gamm, Markus Nonnemann (li. daneben) und Helmuth Schröder (r.).

Städte- und Gemeindetag ehrt kommunalpolitische Arbeit: in Crivitz Karin von Hülst und Paul Freitag

nnn.de von
15. Mai 2019, 20:00 Uhr

Mit einer Ehrennadel sind jetzt Karin von Hülst und Paul Freitag (CDU) in Crivitz geehrt worden. Karin von Hülst arbeitet seit 20 Jahren als Kommunalpolitikerin für Gädebehn, einem Ortsteil von Crivitz. Paul Freitag engagiert sich schon 20 Jahre in der Crivitzer Stadtvertretung. Verliehen wurde die Ehrung durch Klaus-Michael Glaser, Mitarbeiter des Städte- und Gemeindetages Mecklenburg-Vorpommern. „Diese Auszeichnung soll das politische Ehrenamt besonders würdigen“, sagte er. „Die Ausgezeichneten haben sich um die kommunale Selbstverwaltung und Demokratie verdient gemacht.“

Die Ehrennadel des Verbandes erhalten alle Bürgermeister, die ihrer Gemeinde bereits mindestens 15 Jahre vorstehen, sowie alle Gemeinde- oder Stadtvertreter, die schon 20 Jahre in dieser Funktion arbeiten. Wegen eines Fehlers vom Amt erhielt Dieter Lange, der ebenfalls bereits seit 20 Jahren ehrenamtlich für den Crivitzer Ortsteil Wessin arbeitet, die Ehrennadel am Montag nicht. Der Fehler soll aber korrigiert werden. „Wir legen größten Wert auf unsere Ortsteilvertretung in Gädebehn“, betonte Karin von Hülst. Damit reagierte sie auf die Aussage von Bürgermeisterkandidat Hartmut Paulsen, er favorisiere wieder die Festlegung von Ortsteilvorstehern. „Im Gebietsänderungsvertrag wurden die Ortsteilvertretungen festgelegt“, so Hülst. Diese sollen aus jeweils fünf Vertretern bestehen, die nach einer Wahl von den Stadtvertretern festgelegt werden. Bewerben kann sich dafür jeder Bewohner. Wessin hatte in der vergangenen Wahlperiode Probleme mit einer funktionierenden Ortsteilvertretung, weil sich nicht genügend Bürger fanden.

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