Sternberg : Aktion Feuerwehr-Mettwurst

Starke Truppe auf dem Parkplatz am Einkaufszentrum in Sternberg: Jugendfeuerwehrleute aus Hohen Pritz mit Unterstützern von Edeka.
Starke Truppe auf dem Parkplatz am Einkaufszentrum in Sternberg: Jugendfeuerwehrleute aus Hohen Pritz mit Unterstützern von Edeka.

7740 Euro gehen nach MV – Gros des Geldes fließt ins Landeszeltlager

nnn.de von
23. März 2019, 05:00 Uhr

Große Aktion Ende November vor dem Edeka-Markt in Sternberg: Die Kunden konnten die sogenannte Feuerwehrmettwurst probieren, ihr Geschick an einem Kletterturm ausprobieren und ein Einsatzfahrzeug bestaunen. Es gab Bratwurst, Kinderpunsch, eine Hüpfburg und eine Malstraße für die Kleinen. Für das bunte Treiben sorgte die Jugendfeuerwehr Hohen Pritz mit Unterstützung von Familie Bohnhorst vom Edeka-Markt. Die beteiligten Wehren konnten von ihrer Aktion Selfies beim Landesfeuerwehrverband einsenden. Als Belohnung werden von diesem jetzt drei Preise in Höhe von 800, 400 und 200 Euro ausgelobt.

Die Aktion fand nicht nur in Sternberg statt, sondern in ganz Norddeutschland. 44 600 Euro – das ist die stolze Bilanz aus dem Verkauf der „Edeka Feuerwehr-Mettwurst“, die bis Dezember 2018 in den rund 700 Edeka-Märkten und Marktkauf-Häusern in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Niedersachsen sowie Brandenburg verkauft wurde. Der Erlös von einem Euro je Wurst hilft, Maßnahmen der Nachwuchsgewinnung in den Jugend- und Einsatzabteilungen der freiwilligen Feuerwehren zu finanzieren. Vielerorts fehlt es an Nachwuchs, um das flächendeckende Sicherheitsnetz, welches die Feuerwehren garantieren, zu erhalten.

Die Mettwurst-Aktion ging bereits in ihre achte Runde. Jetzt wurde das Geld an die jeweiligen Landesfeuerwehrverbände übergeben. Für MV konnte der stellvertretende Landesjugendwart Matthias Nowatzki 7740 Euro entgegennehmen.

„Neben den drei Preisen wird das Gros fürs zweite Landeszeltlager in Prora verwandt“, so Nowatzki gegenüber SVZ. 2017 gab es die Premiere. Das Interesse bei der Zweitauflage sei riesig. Nowatzki: „Fast 1200 Kinder und Jugendliche haben sich fürs Zeltlager angemeldet. Wir mussten das Portal beenden, denn eine größere Kapazität hat die Herberge nicht.“

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