Penzin : Das erste Pflaster liegt

Nichts erinnert mehr an den einst ausgefahrenen Sandweg um den Lindenplatz in Penzin.
Nichts erinnert mehr an den einst ausgefahrenen Sandweg um den Lindenplatz in Penzin.

Ehemaliger Sandweg in Penzin wird ausgebaut

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11. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Die Männer von Raida Tief & Straßenbau aus Satow haben die ersten Betonpflastersteine verlegt, jetzt nimmt der frühere Sandweg um den Lindenplatz in Penzin Gestalt an. Der Weg, auch Zufahrt zum Sportplatz, wird auf 114 Metern gepflastert.

„Das ist die günstigere Variante“, sagt Peter Davids, Vorstandsvorsitzender der Flurneuordnung der Gemeinde Blankenberg. Wegen des Untergrunds sei auch Asphalt eine Option gewesen, wie unsere Zeitung berichtet hatte. Gebaut wird mit Hilfe von Fördermitteln, den Eigenanteil hat die Gemeinde im Haushalt 2019/20 eingestellt.

„Die Arbeiten liegen im Zeitplan“, sagt Heike Müller vom Ingenieurbüro Kulta. Ziel ist, dass die Teilumfahrt Penzin am 30. Oktober fertig ist. Im Zuge der Baumaßnahme hat Eurawasser gleich die Trinkwasserleitung im Straßenbereich und drei Hausanschlüsse erneuert und einen Unterflurhydranten gesetzt. „Das ist besser, als die Straße hinterher wieder aufzunehmen“, weiß Davids. „Die Hauptversorgungsleitungen wurden in den öffentlichen Bereich gelegt“, erklärt Müller. Die Straße wird drei Meter breit ausgebaut und ist auch für Versorgungsfahrzeuge befahrbar. Zudem wurden die Zufahrten aufgeweitet. Das Regenwasser wird über Pflasterrinne und Straßenabläufe in den bestehenden Regenwasserkanal und in Entwässerungsmulden abgeleitet.

Zwischen Baufirma und Anwohnern gebe es ein gutes Einvernehmen, sagen Davids und Müller. Gebe es ein Anliegen, werde dies auf kurzem Wege geregelt.

Geplant war, auch den Lindenplatz zu planieren und die Spielgeräte aufzuarbeiten bzw. zu ergänzen. „Wegen der Finanzen ist das in diesem Jahr leider nicht mehr möglich und wurde ins kommende Jahr verschoben“, sagt Peter Davids. Bauausschuss, Gemeindevertretung und Fördermittelgeber würden mitgehen.

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