Wendorf : Es bleibt bei der Hirsch-Zeit

Der Wendorfer Wehrführerposten: Vater Mathias Hirsch blickt nach 25 Jahren als Wehrführer stolz auf seinen Nachfolger, Sohn Stefan.
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Der Wendorfer Wehrführerposten: Vater Mathias Hirsch blickt nach 25 Jahren als Wehrführer stolz auf seinen Nachfolger, Sohn Stefan.

Filius Stefan übernimmt von Vater Mathias Hirsch den Wehrführerposten. Der Stellvertreter René Buchholz macht den Generationswechsel komplett.

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05. Februar 2018, 08:00 Uhr

Viel Brimbamborium zum Stabswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Wendorf wollte man auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend nicht machen. Mathias Hirsch (54) hörte nach 25 Jahren als Wehrführer auf – es folgt ihm sein Sohn Stefan, der am 12. Februar seinen 32. Geburtstag feiert. Damit ging eine Ära zu Ende – aber nicht die Wendorfer Hirsch-Zeit!

Eine kleine Abschiedszeremonie soll es erst am 12. Mai zum 85. Wehrjubiläum geben. Und zudem: Mathias Hirsch ist ja nicht aus der Welt . „Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr“, verkündet dieser denn auch. Nur traten er und sein Stellvertreter Jörg Skottke jetzt bewusst in die zweite Reihe. Die Zeit sei reif, die „jungen Bullen“, wie Mathias Hirsch es nannte , zerren an den Ketten und „müssen jetzt rausgelassen werden“. Zudem würde ja alles so weiter gehen wie bisher, meinte Hirsch sen. mit Blick zum Filius, der konterte: „Wart’ mal ab!“. Mit Stefan Hirsch und seinem Stellvertreter René Buchholz, die sich seit der Sandkastenzeit her kennen, scheint es in Wendorf wieder solch ein kongeniales Wehrduo zu geben, wie es in den vergangenen 19 Jahren Hirsch sen. und Skottke waren.

Viel Brimbamborium sollte es wie gesagt nicht geben, ohne Dankesworte ging’s dann aber natürlich nicht. Bürgermeister Ralf Toparkus überreichte einen Präsentkorb an den scheidenden Wehrführer und sprach die Hoffnung „auf gutes Teamwork“ auch mit der neuen Wehrführung aus. Und der stellvertretende Amtswehrführer, Matthias Ohms aus Brüel, heftete die Ehrennadel des Amtes an Hirschs Uniform mit den Worten: „Danke Hirschi, 25 Jahre sind eine ganz, ganz große Nummer. Ich bin erst überhaupt 25 Jahre dabei.“ Für Mathias Hirsch, einst mit 29 Lenzen von seinen Kameraden gewählt und jahrelang jüngster Wehrführer im Amt, war jetzt die Zeit da für den erneuten Generationswechsel.

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