Kritik : Forstamtsleiter kritisiert Biber-Management

Mathias Regenstein.
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Mathias Regenstein.

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08. Februar 2018, 13:00 Uhr

Mathias Regenstein, Leiter des Forstamtes Schlemmin, ist einer derjenigen, die mit dem derzeitigen Biber-Management nicht zufrieden sind. Ihm geht es nicht weit genug. „Ich wünsche mir mehr Management im Vorfeld“, sagte er im Gespräch mit der SVZ. Es sollte nicht auf Beschwerden gewartet, sondern für die Kreise eine Landkarte mit potenziellen Konfliktgebieten erstellt werden, findet er. Dort solle sich der Biber erst gar nicht ansiedeln dürfen, sondern eingefangen und umgesetzt werden, wenn er dort auftauche. „Uns fehlt ein Ziel: Wo soll es Biber geben und wo nicht“, kritisiert der Forstamtsleiter. Dann würde es erst gar nicht zu solchen Situationen wie derzeit am Klein Labenzer See kommen, wo der Zeltplatz durch einen Biberdamm drohe „abzusaufen“. „Oder warum wurde beim Radebach nicht von vornherein geklärt, dass sich der Biber dort nicht ansiedeln soll?“ Dort hatte ein Biberdamm das Wasser so aufgestaut, dass e die Fundamente einer Eisenbahnbrücke unterspült wurden. „Ich weiß, das ist eine große Aufgabe“, soRegenstein.

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