Brüel : Klassen beweisen sich als Team

Auf dem Weg zum Rathaus waren die Sechstklässler, die im Teamspiel ihre Cleverness unter Beweis stellen wollten.
Auf dem Weg zum Rathaus waren die Sechstklässler, die im Teamspiel ihre Cleverness unter Beweis stellen wollten.

Unter dem Motto „Yolo - du lebst nur einmal“ meisterten Brüeler Regionalschüler zehn Stationen

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04. Oktober 2019, 12:00 Uhr

Die Stühle im Spiegelraum der Brüeler Regionalen Schule stehen im Kreis. Wie lange können Schüler hier sitzen, ohne lachen zu müssen? Denn zeitgleich hören sie verschiedene Töne vom Band. An dieser Station, an der die standhafteste Klasse ermittelt wird, ist Konzentration gefragt. Einige Mädchen und Jungen aus der 5a halten sich die Ohren zu oder schließen die Augen. Doch nach 8,56 Minuten gibt es für den ersten kein Halten mehr. Auch wenn die Achtklässler 16 Minuten durchgehalten haben, bekommt auch die 5a ein Lob von Angela Ludwig.

Der Mittwoch stand unter dem Motto „Yolo - du lebst nur einmal“. Doch während in den Vorjahren unter dem Motto Schwimmen, Laufen, Radfahren oder Wandern angesagt waren, gab es dieses Mal Aktivitäten, bei denen Mut, Schnelligkeit, Cleverness, Kreativität, Treffsicherheit, Begabung oder Adleraugen gefragt waren. „Wir haben uns gewünscht, dass alle Schüler das gleiche Erlebnis haben. Und wir wollten alle Sinne ansprechen. So müssen sie beispielsweise schnell sein und sich trotzdem konzentrieren“, erklärt Angela Ludwig, Mitorganisatorin von Yolo und Vorstandsmitglied des Schulfördervereins. Ähnlich wie beim Sponsorenlauf hatte sich jeder Schüler im Vorfeld Sponsoren gesucht und einen Festbetrag eingeworben. Das Geld fließt in Schulprojekte und damit 1:1 an die Schüler zurück.

Doch nicht nur in der Schule gab es Stationen, auch im Rathaus, auf dem Sportplatz, in der Sporthalle, im Mehrgenerationenhaus, auf dem Schießstand und im Stadtpark. Hier hatte Robert Klammer einen Niedrigseilgarten aufgebaut. Balanciert wurde zu zweit. „Den Schülern hat es Spaß gemacht und sie waren echt gut. Sie haben schnell gemerkt, dass es knifflig ist und dann hat sie der Ehrgeiz gepackt“, so Klammer, der vor vielen Jahren hauptberuflich als Klettertrainer gearbeitet hat. Er habe schon öfter mit der Schule zusammengearbeitet, sagt er. Die Schule hatte nun wieder gefragt und er hat gern mitgemacht. Unterstützung gab es ebenso von Anke Zelas, Jugendsozialarbeiterin im Mehrgenerationenhaus, und Annett Vollmann, Jugendwartin bei der Brüeler Schützengilde 1425.

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