Jesendorf : Neuen Malstil entdeckt

Bilder im neuen „Gold-Stil“: Antje Sturbeck aus Jesendorf hat ihre eigene Art zu malen.
Bilder im neuen „Gold-Stil“: Antje Sturbeck aus Jesendorf hat ihre eigene Art zu malen.

Atelierbesuch bei der Jesendorfer Künstlerin Antje Sturbeck

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06. Juni 2020, 05:00 Uhr

„In meinem über einhundertjährigen Stallgebäude habe ich mir ein Atelier geschaffen. Dort lasse ich meiner Fantasie freien Lauf und probiere gern etwas Neues aus. Auf diesem Wege ist mir in der Malerei mein neuer Stil begegnet“, verkündet die Jesendorfer Künstlerin Antje Sturbeck. Ihre zweite Leidenschaft ist das Töpfern. „Jedermann ist herzlich eingeladen, meine Arbeiten in meinem Atelier zu entdecken.“ Eigentlich galt dies schon den Oster-Besuchern. Corona hat jedoch die Atelier-Öffnungen verhindert. „Vier, fünf Wochenenden wollte ich ab April mein Atelier öffnen. Das fiel nun aus und war nicht so gut. Aber eine Corona-Langeweile hatte ich bis heute nicht“, erzählt die 52-Jährige.

Sie nutzte die plötzliche Freizeit, um weiter zu zeichnen. Viele Skizzen sind entstanden, die nun peu à peu zu großen Bildern werden. Ihre „Gold-Bilder“ zeigen Mut zu neuen Ausdrücken, Eleganz mit einem Hauch von Vintage, aber auch vom Modernen. Weil diese Arbeiten nicht mal eben so nebenbei gemacht sind, haben sie auch ihren Preis. Man kann aber auch auf günstigere Kunstdrucke zurückgreifen oder sogar auf T-Shirts mit ihren Motiven – der Regenschirm zum Beispiel oder das Pferd und viele andere.

Seit Pfingsten darf sie ihr Atelier endlich wieder für die Besucher freigeben. Auch, wenn der Anfang finanziell nicht den Durchbruch zur Entspannung verschaffte, so will sie dranbleiben an ihrer Kunst. Sturbeck: „Es ist schwierig hier so allein. Leider gibt es das Jesendorfer Rosarium-Café nicht mehr. Die Besucher, die gezielt dorthin gefahren waren, haben auch gern in mein Atelier reingeschaut. Nun mache ich viel über Facebook auf mich aufmerksam, aber so wirklich planen, kann man ja in dieser Zeit nicht.“ Nun hofft sie „auf die Dorfweihnacht im Dezember und dann auf ein ganz normales nächstes Jahr.“

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