Dabel : Rosen für die Damen

Der Bürgermeister verteilt Rosen.
Der Bürgermeister verteilt Rosen.

Dabelerinnen feiern nicht nur den Frauentag

nnn.de von
15. März 2019, 05:00 Uhr

Die Tische im Saal der Freiwilligen Feuerwehr Dabel waren festlich geschmückt. Für jeden Gast stand ein Kaffeegedeck bereit. Und auf jedem Platz leuchtete ein Blumentöpfchen mit Primeln – jede in einer anderen Farbe. Es roch gewaltig nach Frühling.

Die 79-jährige Else Viek war ganz begeistert, als sie den Raum betrat. „Die Frauen der Gemeinde und der Volkssolidarität haben wieder alles mit viel Liebe vorbereitet“, lobte sie. „Ich bin sehr gerne hier, komme zu jeder Veranstaltung.“ Und das sind nicht wenige. Ob Grillnachmittage am Holzendorfer See, ob Seniorenveranstaltungen anlässlich des jährlichen Dorffestes oder Weihnachtsfeiern. Die Frauen werden hier geehrt.

Auch ihre Tischnachbarin Eva Werner (83) pflichtet ihr bei. „Für mich zählt die Gemeinschaft. Man ist unter Gleichaltrigen, kommt unter Leute.“ Und sie fügt an, dass man die Frauen hier nie vergisst. Der Frauentag, der zu DDR-Zeiten groß gefeiert wurde, sei zum Glück erhalten geblieben. Und das sei nicht allein dem rührigen Bürgermeister Herbert Rohde und seinen Gemeindefrauen wie auch der Volkssolidarität unter Heide-Marie Schilke zu verdanken.

Nachdem der Bürgermeister alle Frauen – rund 40 waren gekommen – begrüßt hatte, gab es ein kleines Kulturprogramm. Kinder der Dabeler Kita „Kunterbunt“ waren gekommen, um ihren Müttern, Omas und allen weiteren Frauen einen Frühlingsgruß mit bekannten Liedern zu entbieten. Die Kleinen waren mit Begeisterung dabei. Dafür wurden sie dann mit einer großen Tüte mit Bonbons belohnt.

Doch das war noch nicht alles. Denn was wäre eine Dabeler Frauentagsfeier ohne einen Auftritt des Chores der Volkssolidarität unter der Leitung von Ingrid Kuhlmann? Letztere hatte wieder ein ansprechendes Programm von Frühlingsliedern vorbereitet. Und die meisten der Frauen sangen gerne mit.

Für die fleißigen Sängerinnen gab es vom Bürgermeister Rosen. Und dann nahm er das Wort für eine Lobrede. „Unserem Chor der Volkssolidarität zuzuhören, ist jedes Mal ein Erlebnis.“ Die Frauen begleiten viele Veranstaltungen. Und das alles unentgeltlich. Wer könne so etwas schon nachweisen?

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