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Sternberg Buntes Treiben und viel Kultur

Von Roswitha Sphr | 22.11.2017, 21:00 Uhr

Zum diesjährigen Nikolausmarkt in Sternberg verlängern auch viele Geschäfte in der Innenstadt ihre Öffnungszeiten.

In und vor der Kirche, auf dem Markt und in der Innenstadt von Sternberg findet am Sonnabend, dem 2. Dezember, ein Nikolausmarkt statt. „In diesem Jahr fallen der 4. Advent und Heilig Abend auf einen Sonntag. Uns fehlt ein Wochenende“, erklärt Martin Bouvier, Leiter der Touristinformation Sternberg, den frühen Termin. Bei ihm und Mitarbeiterin Annett Ohde laufen die Fäden für die Organisation zusammen, der Nikolausmarkt selbst ist eine gemeinsame Veranstaltung von Sternberger Vereinen, Gewerbetreibenden und Kirche St. Maria und St. Nikolaus. Sie ist auch die Namensgeberin des Marktes.

Pastorin, Bürgermeister, Nikolaus und ökumenischer Chor Sternberg eröffnen den Markt offiziell um 11 Uhr, zuvor läuten bereits die Kirchenglocken und weihnachtliche Blasmusik erklingt.

Bis in den frühen Abend hinein können sich Besucher auf einen Höhepunkt nach dem anderen freuen, wie beispielsweise die Tanzkinder des Heimatvereins, den Chor der Grundschule Sternberg, Blasmusik vom Balkon des Rathauses, Musik von der Walcker Orgel in der Stadtkirche und eine ökumenische Andacht zur „Nikolausgeschichte“, die Witziner Dörpschaft, die Alphornbläser, den Sternberger Seniorenchor...

Im Foyer des Rathauses präsentieren sich der Verein Dialog + Action  mit  Angeboten, z. B. mit Honig von Lütt Acker und einer Weihnachtstombola sowie der Behindertenverband  mit weihnachtlichen Basteleien – nicht nur für Kinder. In der beheizten Winterkirche locken Kunsthandwerkerstände sicherlich nicht nur zum Schauen.   Um  15 Uhr öffnet  dann noch die Schaumburger Puppenbühne  im Rathaussaal den Vorhang für ein  Weihnachtsmärchen der Brüder Grimm.

Einige Kulturgruppen aus der Region sind erstmals auf dem  Nikolausmarkt dabei. Neu ist ebenso, dass Sternberger bzw. Weitendorfer ab 16.30 Uhr im Rathaus  „Spannendes und Amüsantes zur Weihnachtszeit“ lesen.   Zugesagt haben bereits  Christine Jörß-Munzlinger, Jürgen Klabunde und Andrea Sielaff.  Die Geschwister Kim und Kyra Sulkowski aus Brüel spielen auf ihren Gitarren.  Zum Abschluss  noch eine Veranstaltung anzubieten, sei die Idee dafür gewesen, sagen Bouvier und Ohde. Hinterher bleibe man dann vielleicht noch auf einen Glühwein oder einen Punsch  auf dem Markt zusammen. Dass ein so umfangreiches Programm angeboten werden könne, habe mit „ganz viel ehrenamtlichem Engagement zu tun“, weiß  Bouvier.

Geöffnet haben sonnabends  verschiedene Geschäfte, doch  am 2. Dezember  laden  zahlreiche Einzelhändler in der Innenstadt zu einem verkaufsoffenen Sonnabend  ein.  „Daran gedacht hatten wir schon im vergangenen Jahr, aber  es umzusetzen, war zu kurzfristig“, sagt Annett Ohde. „Wir wollen an diesem Tag ein buntes Treiben haben. In vielen Geschäften wird  zum Nikolausmarkt nicht nur die Öffnungszeit verlängert,  es gibt besondere Aktionen  oder Angebote, viel Kreatives“, weiß sie.  Ein Flyer, der  in den Geschäften und in der Touristinfo ausliegt, enthält die einzelnen Aktivitäten. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz. Es machen 23 Geschäfte mit“, so Bouvier.   Im  Sternberger Polizeirevier können sich  Interessierte zudem zwischen  14 und 15 Uhr einem Alkoholtest unterziehen.  Weihnachtsmarkt und Glühwein gehöre doch für viele  zusammen. Wie hoch würde wohl der Atemalkoholwert nach einem Glas sein?, fragt Martin Bouvier. Wer  den  Alkoholtest macht, erfährt es.

Und was wäre ein vorweihnachtlicher Markt ohne    Bratwurst vom Grill, Erbseneintopf, Schwein am Spieß,  köstliche Naschereien? Natürlich fehlen auch in Sternberg  diverse Angebote für Essen und Trinken nicht.