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Weiße Krug Ein Buchenwald verjüngt sich

Von Roswitha Sphr | 20.02.2017, 21:00 Uhr

Im Revier Weiße Krug werden Bäume gefällt. Wanderweg zeitweise gesperrt

Wie ein Teppich breiten sich die kleinen Buchen auf dem Waldboden aus. Dazwischen wachsen über 100-jährige Bäume, vor allem Buchen, vereinzelt Kiefern am Radebach im Revier Weiße Krug.

„Wir planen hier einen Holzeinschlag. Überall wird mal ein Baum herausgenommen“, kündigt Revierförster Frank Pfeiffer an. Damit werde die Buchenverjüngung, mit der man vor einigen Jahren in diesem Revier begonnen habe, fortgesetzt.

„Der Oberstand wird aufgelichtet, so dass Licht auf den Boden kommt. Die Humusschicht wird dann streifen- oder plätzeweise weggenommen, damit der Mineralboden zum Vorschein kommt. Wenn dann die Bucheckern auf den Boden fallen, haben sie gute Bedingungen“, erklärt er. Die Entwicklung dauere dann über Jahrzehnte. Das sei gewollt und werde natürlich forstwirtschaftlich begleitet.

Holz eingeschlagen werden soll – wenn die Witterung es zulässt – in dieser Woche auf 1,17 Hektar. „Das ist dann der Rest. Auf 3,44 Hektar ist der Einschlag in den vergangenen Jahren passiert“, sagt der Revierförster.

In dem Bestand kommen die Buchen auf ein Durchschnittsalter von 158 Jahren.


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