Schwerin : Giftige Farbreste im Wasser

Mit Ölsperren haben Feuerwehrleute die Ausbreitung der Farbreste eingedämmt.
Mit Ölsperren haben Feuerwehrleute die Ausbreitung der Farbreste eingedämmt.

Abschleifen eines Bootes führte zur Verunreinigung bei Schuppenanlage am Schweriner See

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24. April 2019, 18:03 Uhr

Werdervorstadt | Giftalarm am Nachmittag bei einer Bootsschuppenanlage am Werder: Mit Ölsperren haben Feuerwehrleute die Ausbreitung von roten Farbresten eingedämmt, die auf der Wasseroberfläche schwammen. „Die Farbe ist für Wasserorganismen hoch toxisch“, sagte Sven Laskowski vom Fachdienst Umwelt der Stadt.

Ins Gewässer gelangt sei die Farbe beim Abschleifen eines Bootes, die Reste würden sich über eine Fläche von etwa 50 Quadratmetern verteilen. Die Feuerwehr errichtete eine Schifffahrtssperre, damit die Farbreste nicht in den Schweriner See gelangten. Donnerstag soll das verunreinigte Wasser von einer Spezialfirma abgesaugt werden.

Der Verursacher der Umweltverschmutzung sei bekannt, hieß es von der Wasserschutzpolizei. Er müsse nun mit einer Strafanzeige rechnen und werde auch die Kosten für den Feuerwehr-Einsatz und die Gewässerreinigung tragen müssen.

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