Alt Meteln : Ein Ort stellt sich vor

Werbung in eigener Sache: Wehrführer Tim Hübner (l.) und Atemschutzgerätewart Christian Lampe zeigen, wie die Technik angelegt wird.
Werbung in eigener Sache: Wehrführer Tim Hübner (l.) und Atemschutzgerätewart Christian Lampe zeigen, wie die Technik angelegt wird.

Vereine , Helfer und Kreative nutzen das Dorffest, um Angebote zu präsentieren und Mitstreiter zu gewinnen

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19. August 2019, 05:00 Uhr

Am Wochenende war wohl ganz Alt Meteln auf den Beinen. Denn es wurde das Dorffest gefeiert. Viele Vereine und Institutionen brachten ihre Ideen ein oder machten mit Info-Ständen und Vorführungen auf sich aufmerksam. Im Festzelt gab es eine Show nach der anderen. Lars Bergmann moderierte das Programm. Es begann mit dem Auftritt der Tanzgruppe des Heimatvereins. Anschließend zeigte die Jumpcrew aus Wismar, unter der Leitung von Detlef Papke, wie man nach musikalischen Basstönen tanzen und springen kann. Von den lauten Klängen ging es über ins Märchenhafte, mit Ausschnitten aus dem Musical die Eiskönigin sowie moderner Popmusik, nach der Mädchen im Alter von drei bis vierzehn Jahre unter der Leitung von Nina Neugebauer tanzten.

Die vielen Zuschauer waren von den Darbietungen begeistert. Wer wollte, gönnte sich ein Bier oder ließ sich zu Kaffee und Kuchen verleiten. Für den Verkauf waren Mütter der Kindereinrichtung zuständig, vom Erlös wird ein neues Spielgerät für den Hof angeschafft. Auf dem Festplatz boten die Erzieherinnen kleine Spiele wie Eierlaufen und Fußballspielen an. Die Pfadfindergruppe der Kirchengemeinde unter Konstantin Manthey war ebenfalls auf dem Festplatz zu finden, sie zeigte wie man mit Streichhölzern ein Feuer entfacht und es wurde Stockbrot gebacken.

Bei dem fröhlichen Markttreiben gab es jede Menge Handwerkliches zu kaufen. Bibliothekarin Elke Hase bot gut erhaltene Bücher an, um etwas Geld für den Erwerb von neuer Lektüre zu sammeln. Nadine Kind, Leiterin des Jugenklubs, der Handarbeitszirkel des Heimatvereins, die Schriftsteller Helga Schubert, Henning Müller sowie Nancy Neugebauer boten literarische Neuerscheinungen an.

Dicht umringt von Neugierigen war auch Falkner Manfred Eggert aus Hof Zapel. Er brachte Raubvögel wie Falke, Habicht, Eule und einen Mittelamerikanischen Wüstenbussard mit. Der Jägersmann machte auf die zunehmende Bedrohung der Wildtiere aufmerksam, die durch die Windräder, aber auch durch die Umweltbelastung Schaden nehmen können. Seit mehr als 50 Jahren päppelt der Falkner verletzte Vögel wieder auf.

Einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehrkameraden gaben Wehrführer Tim Hübner, Atemschutzgerätewart Christian Lampe sowie Feuerwehrfrau Judith Hamann, indem sie die Funktion eines Atemschutzgerätes und andere im Einsatz wichtige Geräte vorstellten. Wer nach dem bunten Kultur- und Familiennachmittag noch nicht genug gefeiert hatte, schwang beim Tanzabend das Tanzbein.

Der Sonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst im Festzelt. Mit einem Frühschoppen mit den Klasbachtaler Blasmusikanten klang das Dorffest aus.


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