Schwerin : Feuerwehrmuseum: Neue Hilfsangebote

Rundgang durch die Sammlung: Museumschef André Bartheidel (l.) und Politiker Georg-Christian Riedel.
Rundgang durch die Sammlung: Museumschef André Bartheidel (l.) und Politiker Georg-Christian Riedel.

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22. Januar 2019, 05:00 Uhr

Für das Schweriner Feuerwehrmuseum gibt es weitere Unterstützung: Die Stadtwerke sagten jetzt 10 000 Euro und einen Anschluss an den Rücklauf des Fernwärmenetzes zu. CDU-Stadtvertreter Georg-Christian Riedel, der sich seit vielen Jahren für die spektakuläre Sammlung in der ehemaligen Halle am Fernsehturm stark macht, hatte einen Vor-Ort-Termin mit Dr. Josef Wolf, dem Geschäftsführer der Stadtwerke, und André Bartheide, dem Chef des Museums, organisiert.

Die Halle selbst gehört noch der Landeshauptstadt, wurde dem Museums-Verein für 25 Jahre verpachtet. „Das marode Gebäude wird zunehmend zum Problem“, so Riedel. „Am gravierendsten ist zurzeit das undichte Dach. Dadurch sind bereits viele Folgeschäden aufgetreten. Um die wertvolle Ausstellung zu erhalten, braucht das Museum eine langfristige Perspektive und ein klares Bekenntnis von Stadt und Land. Alle Beteiligten müssen an einen Tisch.“

Für die erste Notreparatur des Daches erhielt das Museum 30 000 Euro von der Sparkassenstiftung. „Den Ernst der Situation hat die Stadtvertretung auch erkannt und im Doppelhaushalt jeweils 10 000 Euro für die Entwicklung des Museums eingeplant“, so Riedel. Von den Buga-Geldern, die der Ortsteil Neu Zippendorf erhalten hat, will der Ortsbeirat „seinem“ Feuerwehrmuseum 2000 Euro zur Verfügung stellen. „Zur langfristigen Sicherung werden aber noch höhere Summen benötigt“, erklärt Stadtvertreter Riedel. mara

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