Schweriner Treffpunkt : Im Friedrichs trifft sich der Dreesch

Mittagstisch:  Viola Feldhahn serviert Marlies Stoff und Margitta Friedrich das Essen (v.l.).
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Mittagstisch: Viola Feldhahn serviert Marlies Stoff und Margitta Friedrich das Essen (v.l.).

Neuer Club der Volkssolidarität startet mit Aktionen

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08. Februar 2018, 23:04 Uhr

Das Quartier Friedrichs, der neue Club der Volkssolidarität in der Friedrich-Engels-Straße 38, hat sich schon nach wenigen Wochen zu einem gefragten Stadtteiltreff gemausert. „Die Idee ist aufgegangen, die Nachfrage ist da. Vor allem der Mittagstisch und das Kaffeetrinken sind sehr beliebt“, sagt Madlen Röstel von der Volkssolidarität, die den Club leitet. „Die Menschen wünschen sich wohnungsnahe Begegnungsstätten“, weiß sie aus den Gesprächen mit den Besuchern.

„Ich habe hier früher selbst mal ehrenamtlich Mittag für die Nachbarschaft serviert. Es ist toll, dass die Volkssolidarität das jetzt macht“, sagt Marlies Stoff.

Der Ort ist gut gewählt, weil als Treffpunkt bekannt. Denn in den Räumen befanden sich schon früher verschiedene öffentliche Einrichtungen, die aber geschlossen wurden. Die Volkssolidarität, die in unmittelbarer Nähe eine Muster-Hausnotruf-Wohnung betreibt, hatte dort den Bedarf an einem Stadtteiltreff zu spüren bekommen, die Räume angemietet und renoviert. „Es ist noch nicht alles perfekt, aber die Leute mögen es“, sagt die Hausherrin stolz.

Um das Friedrichs, das den Namen nach der Straße bekam, als Stätte der Begegnung im Stadtteil auszubauen, soll mehr als Mittagstisch und Kaffeetafel geboten werden. Deshalb hat Madlen Röstel ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Strickkurs und Spielenachmittag gehören genauso dazu wie Beratungen, etwa zur Vorsorgevollmacht, zur Sozialversicherung oder zur Kriminalitätsprävention. Auch Gäste wie Pflegedienste und Hausnotruf bekommen die Möglichkeit zur Präsentation. Lesungen, Kabarett und Tanz seien noch ausbaufähig, sagt Röstel. Sie hofft, dass heute Nachmittag zum Fasching viele Gäste in den Club kommen.

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