Schwerin: Trickbetrug durch Bankmitarbeiterin vereitelt

von
24. Juli 2020, 10:31 Uhr

Durch einen Schockanruf wurde am gestrigen Vormittag eine 91-jährige Schwerinerin von einer vermeintlichen Polizistin kontaktiert und quasi überrumpelt.

Der Frau wurde mitgeteilt, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht hat, hierbei sei eine Person getötet worden, ihre Tochter säße nun in Haft. Weiter wurde ihr mitgeteilt, dass Kosten in Höhe von 75.000 Euro entstanden seien, eine Anzahlung von 30.000 Euro aber möglich wäre. Die 91-Jährige machte sich auf den Weg in ihr Kreditinstitut und trug ihr Anliegen vor. Die Bankmitarbeiterin verhielt sich verantwortungsvoll und zahlte das Geld nicht aus.

Auf dem Heimweg wurde die Rentnerin dann von einer männlichen Person angesprochen und nach dem Geld befragt. Da sie keins dabei hatte, entfernte er sich in unbekannte Richtung.

Zu Hause wartete bereits die Tochter der alten Dame, jetzt erkannte sie, dass auch sie beinahe Opfer eines Trickbetruges geworden wäre.

In Schwerin kam es in den letzten 24 Stunden zu insgesamt acht Versuchen, bei denen entweder durch Enkel Geldnot vorgetäuscht wurde oder angeblich die Polizei am Telefon sei und schockierende Geschichten mitteilte, wie im berichteten Fall. Bitte warnen und sensibilisieren Sie Ihre Eltern und Großeltern vor diesen Maschen.

Die Polizei möchte sich für das verantwortungsvolle Handeln der Bankmitarbeiterin ausdrücklich bedanken.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen