Schwerin : Stets ganz nah am Kunden-Hunger

Haben allen Grund zur Freude, denn ihr Frühstücks- und Mittagsangebot im Betriebsrestaurant im medienhaus:nord kommt bestens an: Bei Marlen Schneider, Patrick Bischoff und Julia Mittelstädt (v.l.) sind alle Schweriner gern gesehene Gäste.
Haben allen Grund zur Freude, denn ihr Frühstücks- und Mittagsangebot im Betriebsrestaurant im medienhaus:nord kommt bestens an: Bei Marlen Schneider, Patrick Bischoff und Julia Mittelstädt (v.l.) sind alle Schweriner gern gesehene Gäste.

Im Betriebsrestaurant im medienhaus:nord sind alle Schweriner gern gesehene Gäste. Senioren speisen zu reduzierten Preisen

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18. Juli 2018, 05:00 Uhr

„Mein Vater wurde noch von Firmengründer Peter Dussmann höchstpersönlich eingestellt. Er hat die Niederlassung in Schwerin 1989 mit aus der Taufe gehoben“, erinnert sich Patrick Bischoff. Der gebürtige Schweriner, der auf dem Dreesch groß geworden ist, tritt nun in die Fußstapfen seines „alten Herrn“, wie er ihn liebevoll nennt. „Ich bin als kleiner Junge damals immer durch sein Büro gelaufen und habe herumgekräht, ich könne alles sowieso viel besser. Was ich heute beweisen darf und muss“, erzählt der 43-Jährige schmunzelnd. Er habe die nahe Kindertagesstätte und Schule besucht und sähe das Casino im medienhaus:nord als Meilenstein, um in der Stadt mitzuwirken, gesteht Bischoff. Vor zwei Jahren sei er schließlich gefragt worden, ob er nicht bei der Firma Dussmann Service Deutschland anfangen wolle. „Da gab es überhaupt kein Überlegen oder Zögern für mich. Ich habe natürlich sofort zugesagt.“

Denn die Dussmann-Stiftung als Eigentümer gilt mittlerweile als Schwergewicht der Branche. In Berlin und Brandenburg beschäftige die Dussmann Group in allen Geschäftsbereichen – Facility-Management mit Service, Pflege und Betreuung von Senioren und das Berliner Kulturkaufhaus – 6000 Mitarbeiter, erläutert Michaela Mehls, Pressesprecherin des Unternehmens. Zum Facility-Service gehörten auch Betriebsgastronomie und Catering. Es sei in doppelter Hinsicht deshalb auch kein Zufall, dass das Unternehmen nun das Betriebsrestaurant betreibe: „Als es vom neuen Eigentümer bei uns eine ,kleine’ Anfrage gab, das Casino wieder zu beleben, haben wir durch schnelle Reaktion und gute fachliche Beratung den Zuschlag erhalten.“

Zweitens seien die Stadt und das Casino für Regionalleiter Patrick Bischoff geradezu eine Herzensangelegenheit. „Neben dem Casino verpflegen wir auch die Mitarbeiter in verschiedenen öffentlichen Institutionen, in Pflegeeinrichtungen und täglich rund 800 Kita-Kinder“, betont die Leiterin für Unternehmenskommunikation in der weltweit mit zu den größten privaten Multidienstleistern zählenden Unternehmensgruppe weiter. Frisch gekocht würden täglich drei verschiedene Mittagsgerichte aus regionalen Produkten. Dazu gäbe es verschiedene Salate, auch auf Wunschbestellung, und etliche Desserts. Für das Frühstück oder zwischendurch würden belegte Brötchen, Obst, Bockwurst, Knacker, Schokoriegel sowie heiße und kalte Getränke angeboten.

„Für den Konferenzservice im Hause stellen wir je nach Wunsch und Möglichkeiten aber auch kleine Snacks und Speisen sowie Gebäck bereit. Da es sich um eine öffentliche Kantine handelt, sprechen wir mit diesem breiten Angebot die Mieter des medienhaus:nord ebenso an wie alle Schweriner: Privatpersonen aus der Wohngegend, Handwerker und Senioren, letztere speisen zu reduzierten Preisen.“ Der Standort sei dafür perfekt: stadtnah, die Straßenbahnhaltestelle Gartenstadt sowie Parkmöglichkeiten direkt vor der Tür und ein barrierefreier Zugang.

Übrigens: Das Unternehmen Dussmann begann im Jahr 1963: Mit einer Hand voll Mitarbeitern startete Peter Dussmann mit einem Heimpflegedienst. Und hat sich hochgearbeitet. Stück für Stück. So wie vielleicht auch Patrick Bischoff:

„Ich sitze heute am selben Schreibtisch wie mein Vater. Das ist Auftrag und Verpflichtung zugleich“, sagt der begeisterte Wassersportler, der überglücklich darüber sei, nun wieder in seiner Heimatstadt arbeiten und leben zu dürfen. Ganz nahe am Schweriner See, seinem Lieblingsgewässer.

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