Dobbin bei Goldberg : Wohnhaus komplett niedergebrannt

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Foto: Michael-Günther Bölsche

Feuerwehren im Großeinsatz. Löschwasser aus Dobbertiner See

nnn.de von
09. August 2018, 10:33 Uhr

Zu einem Großeinsatz wurden heute Vormittag die Feuerwehren aus Dobbertin, Goldberg, Wendisch Waren, Diestelow, Mestlin sowie Plau am See gerufen. In Dobbin bei Dobbertin stand ein Wohnhaus in Flammen.

Gegen 9.30 Uhr erfolgte die erste Alarmierung und wenige Minuten später waren die ersten Kameraden vor Ort. Da schlugen die Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss und hatten bereits das ausgebaute Dachgeschoss erfasst. Schnell war klar, dass weitere Hilfe benötigt wurde, „vor allem wegen der starken Rauchentwicklung benötigen wir Kameraden, die unter Atemschutz agieren dürfen“, so die Einsatzleitung. Auch die Drehleiter der Wehr in Plau am See wurde benötigt, um die Brandbekämpfung von oben vorzunehmen.

Derweil die bange Frage der Kameraden, ob sich noch Personen im Haus befinden. Laut der Informationen der Nachbarn dürfte dies nicht der Fall sein. Ein weiteres Problem war die Wasserversorgung. Der vorhandene Hydrant reichte nicht aus und so wurde eine Wasserentnahmestelle aus offenem Gewässer am Dobbertiner See eingerichtet. Tanklöschfahrzeuge brachten nun das benötigte Löschwasser im Pendelverkehr zur Brandstelle.

In der Zwischenzeit hatten sich die Flammen auf das gesamte Gebäude verteilt, der Dachstuhl war eingestürzt. Auch wenn in direkter Nachbarschaft kein Gebäude in Gefahr war, hatten die Bewohner eines gegenüber liegenden Hauses mit ihrem Gartenschlauch ihr Dach feucht gehalten. Dieses war mit Reet gedeckt und sollte der Wind drehen, wäre dies ebenfalls möglicherweise gefährdet. Zum Glück war dies nicht der Fall.

Gegen 13 Uhr hatten die eingesetzten Kameraden das Feuer weitestgehend gelöscht. „Wir suchen jetzt noch mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern. Wir mussten, um in die Zwischendecke zu kommen, dazu noch Reste des Dachstuhls mit der Motorsäge öffnen“, so Goldbergs Wehrführer Daniel Kühne.

Zur Brandursache kann bislang noch keine Angabe gemacht werden, Beamte des Kriminaldauerdienstes haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

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