Spendenaktion Wünschewagen : 139.256 Euro für den guten Zweck

Freude bei Peter Pliewischkies (l.) aus Plau: Chefredakteur Michael Seidel überreichte ihm gestern die ersteigerte Montblanc-Uhr. Der Erlös kommt der Spendenaktion für den Wünschewagen zugute.
Freude bei Peter Pliewischkies (l.) aus Plau: Chefredakteur Michael Seidel überreichte ihm gestern die ersteigerte Montblanc-Uhr. Der Erlös kommt der Spendenaktion für den Wünschewagen zugute.

Kontostand ist über den Jahreswechsel noch einmal beträchtlich gestiegen

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04. Januar 2019, 20:00 Uhr

„Das ist echt verrückt.“ Wenn Bettina Hartwig, die beim ASB-Landesverband MV die Einsätze des Wünschewagens koordiniert, auf das Spendenkontos schaut, kommt sie aus dem Staunen nicht mehr heraus: Als wir vor Weihnachten die Aktion „offiziell“ mit der symbolischen Scheckübergabe durch die Schirmherrin, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), beendeten, waren für den Wünschewagen in MV auf dem Konto 101 522,05 Euro eingegangen. Für sein Brandenburger Pendant waren zu diesem Zeitpunkt 14 836,56 Euro zusammengekommen. Doch auch über den Jahreswechsel nutzten noch viele Leser die Gelegenheit, mit einer Spende Gutes zu tun. In Brandenburg ist die Summe so auf 15 351,50 Euro angewachsen, in MV auf 123 005,05 Euro. In diesen 138 356,55 enthalten sind 250 Euro, mit denen das Brüeler Ehepaar Ellen und Ralph Michalzik eine Collage ersteigerte, die die Künstlerin Eva Grocholski aus Basthorst für unsere Aktion stiftete. Auch das Höchstgebot für die von Chefredakteur Michael Seidel auf dem Landespresseball gewonnene und für den guten Zweck versteigerte hochwertige Montblanc-Uhr – 1651 Euro – ist mittlerweile beim ASB eingegangen.

Die Uhr bereichert jetzt die Sammlung von Peter Pliewischkies aus Plau am See. Der Uhren- und Oldtimer-Fan war einst Trainer und Mannschaftsleiter der Ringer im brandenburgischen Luckenwalde. Nach der Wende etablierte er sich in Berlin als Selbstständiger in der Baufinanzierung. Gesundheitsbedingt ist der gebürtige Plauer nun im Ruhestand. „Wir haben viel gearbeitet und fleißig gespart“, verrät er augenzwinkernd. Nun versuchten er und Ehefrau Kerstin das Leben zu genießen. Lielischkies räumt ein, dass ihn als Kenner die Uhr schon interessiert habe, aber den Ausschlag, sie zu ersteigern, habe erst die Wünschewagen-Aktion gegeben. „Das hat uns fasziniert, wie die Leute sich einbringen und wie viel Gutes sie für Menschen auf der letzten Wegstrecke tun.“

Noch nicht auf dem Spendenkonto für den Wünschewagen, aber bereits bei uns in der Redaktion eingegangen sind zudem 900 Euro, die im Schweriner Schlossparkcenter in der Vorweihnachtszeit an Geschenkverpackungsstationen für unsere Aktion gesammelt worden waren. Das Gesamt-Spendenaufkommen liegt damit derzeit bei 139.256 Euro.

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