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MV-Tag Stofftiere wandern durch Rostock

21.05.2018, 20:45 Uhr

33 Maskottchen repräsentieren Unternehmen und Vereine aus ganz MV und wandern vom Neuen Markt zum Universitätsplatz.

Mannsgroße Stofftiere, soweit das Auge reicht: Am Sonnabend hat auf dem 13. MV-Tag eine Parade der besonderen Art stattgefunden. Neben Hunderten Besuchern sammelten sich 33 Maskottchen von Unternehmen und Vereinen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern zum gemeinsamen Marsch in Richtung Universitätsplatz. Die Idee zu dieser Veranstaltung kam Martina Hildebrandt, Geschäftsführerin der Hanse Event, bei einem Rückblick auf die vergangenen MV-Tage. „Die letzten beiden Tage waren in Güstrow und Neustrelitz. Das sind ja Residenzstädte, in denen die Königinnentreffen stattfanden“, erzählt Hildebrandt. „Für Rostock wollten wir aber eine moderne und jüngere Alternative finden. Daher haben wir viele Unternehmen angeschrieben.“ Denn gerade in Rostock gäbe es sehr viele. Die Werbefiguren sollen den Leuten Spaß bringen, ein buntes Bild von Mecklenburg-Vorpommern zeigen und die Unternehmen vorstellen, ergänzt Hildebrandt.

Gegen 15 Uhr war es dann so weit und die 33 übergroßen Plüschfiguren wurden von Moderator Marko Vogt der Reihe nach auf die Bühne gebeten und vorgestellt. Bekannte Maskottchen wie Wolfi vom EBC Rostock und den Seawolves, Otto Eisbär vom Zoologischen Garten Rostock und Ente Paula und Wal Piet von den Norddeutschen Neuesten Nachrichten (NNN) waren mit von der Partie. Nachdem sich jede Figur einen Moment lang im Blitzlichtgewitter der vielen Besucher sonnen durfte und etwas Schabernack mit Moderator und den anderen Werbefiguren trieb, begann auch schon die etwa 500 Meter lange Parade in Richtung des Universitätsplatzes und zu der Jubiläumsbühne. Damit sich niemand verletzte und jedes Maskottchen die Strecke unbeschadet absolvierte, konnten sich die Werbeträger jederzeit auf ihre Begleiter verlassen, die ihnen den richtigen Weg wiesen. So auch auf NNN-Promoterin Nicole Ockert. Sie nahm Ente Paula an die Hand, zeigte ihr die sichersten Wege durch die Menschenmassen und kümmerte sich ganz nebenbei darum, dass Wal Piet in einem Bollerwagen nicht auf dem Trockenen lag. Denn das Durchkommen war gar nicht so einfach: Die riesigen Maskottchen sorgten für erstaunte Blicke bei den kleinsten Gästen, die umarmt werden wollten und ganz nebenbei die eine oder andere Süßigkeit erhaschten. „Es ist einfach toll zu sehen, wie sich die Kinder freuen, wenn sie Kuscheltiere in Übergröße sehen“, erzählt Nicole Ockert, die so eine Parade noch einmal mitmachen würde.