Nach zwei Jahren : Google stellt Chat-App Allo ein – keine Chance gegen Whatsapp

Google stellt seine Chat-App Allo nach gut zwei Jahren wieder ein.
Google stellt seine Chat-App Allo nach gut zwei Jahren wieder ein.

Googles Chat-App Allo konnte sich nicht gegen WhatsApp und den Facebook-Messenger behaupten.

nnn.de von
06. Dezember 2018, 12:07 Uhr

Mountain View | Google stellt seine Chat-App Allo nach rund zwei Jahren wieder ein. Der Internet-Konzern hatte darauf gesetzt, dass Allo mit smarten Funktionen wie automatischen Antwort-Vorschlägen, Facebooks dominierenden Konkurrenz-Diensten WhatsApp und Facebook Messenger Paroli bieten kann. Doch Allo blieb ein Nischenangebot. Bereits im Frühjahr hatte Google die Entwicklung pausiert und jetzt soll im April kommenden Jahres ganz Schluss sein. Funktionen wie die Antwort-Vorschläge und Unterstützung auf PCs wurden in den SMS-Ersatz Messages integriert, den Google jetzt auf Android-Geräte bringt. (Weiterlesen: Google Plus nach Datenpanne für Nutzer geschlossen)

Andere Kommunikations-Apps bleiben erhalten

Bei dem Konzern wuchs über die Jahre eine nahezu chaotische Vielfalt nicht miteinander verbundener Kommunikations-Apps an. Zusammen mit Allo stellte Google auch die Videochat-App Duo vor – die jedoch bestehen bleibt, wie der Konzern in der Nacht zum Donnerstag betonte. Schon zuvor gab es die Hangouts-Videochats. Beide werden nun vorrangig auf Unternehmenskunden ausgerichtet, neue Funktionen sollen private Nutzer mit Verzögerung erreichen.

WhatsApp und Facebook Messenger sind plattformübergreifend sowohl auf Google Android-System als auch auf Apples iPhones verfügbar und haben jeweils mehr als 1,5 Milliarden Nutzer. Apple ist auf seinen Geräten stark mit dem Chatdienst iMessage und den FaceTime-Videochats, in China dominieren einheimische Apps we WeChat.

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