Gamecheck: Mordor Schatten des Krieges : Größer, schöner, besser

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Ein in jeder Hinsicht würdiger Nachfolger zu „Mordors Schatten“

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02. Januar 2018, 08:00 Uhr

Drei Jahre nach „Mordors Schatten“ beschenkte uns Entwickler Monolith Ende letzten Jahres mit „Schatten des Krieges“ - einem mehr als würdigen Nachfolger schon zum sehr guten Tolkien-Actionepos. Atmete schon der erste Teil in jeder Sekunde die unvergleichliche Atmosphäre der Fantasy-Vorlage, so perfektioniert der jüngste Spross der Reihe die Abläufe - wie das Nemesis-System. In „Schatten des Krieges“ verkörpern wir wieder den untoten Waldläufer Talion, der vom Geist des Elbenschmiedes Celebrimbor besessen ist. Beide schmieden einen neuen Ring, um sich am Verrat Mordors zu rächen. Wieder bauen wir uns eine Ork-Armee, die zum Sturm auf die Herrscharen des dunklen Lords eingesetzt werden kann. Selbst mit Drachen bekommen wir es zu tun. Die Kämpfe sind nicht allzu schwer, allerdings meisterhaft inszeniert und fordern das Ausnutzen der Schwächen der Gegner. Dafür winken mannigfaltige Belohnungen, mit denen wir etwa bis zu 34 Fähigkeiten aufbessern können. Wie in anderen Action-RPG’s können wir Talion nun mit Waffen und Rüstungen ausrüsten, so dass auch in dieser Hinsicht die Suchtspirale hervorragend greift. In der etwa 40 Stunden langen Kampagne kämpfen wir uns atemlos durch die Heerscharen Mordors, denn Zeit zum Luftholen bleibt bei der Nonstop-Action kaum.

Das Fazit

Die an sich schon perfekte Herr der Ringe-Atmosphäre trifft wie beim Vorgänger auf das Kampfsystem der Batman-Reihe und die Spielmechaniken, die schon Assassin’s Creed so unglaublich erfolgreich gemacht haben. Ein unkaputtbarer Mix – hier in Vollendung.

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