Füllige Vierbeiner : «Friss die Hälfte» ist nichts für dicke Hunde

Hundebesitzer sollten darauf achten, dass ihre Vierbeiner nicht zu viel Speck auf die Rippen bekommen. /dpa/dpa-tmn
Hundebesitzer sollten darauf achten, dass ihre Vierbeiner nicht zu viel Speck auf die Rippen bekommen. /dpa/dpa-tmn

Wenn Mitmenschen den Hund als «Dickerchen» bezeichnen, wird dem Besitzer das Herz schwer. Aber schon kleine Veränderungen im Hunde-Alltag können beim Abnehmen helfen.

von
12. September 2019, 09:45 Uhr

München(dpa/tmn)- Mit FdH mal schnell überflüssige Pfunde loszuwerden, mag für Hundehalter verlockend klingen. Doch die «Friss die Hälfte»-Methode ist auf keinen Fall für füllige Vierbeiner geeignet, warnt das Magazin «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe September 2019).

Hierdurch halbiert sich zwar die Energiezufuhr, allerdings entgehen dem Hund auch wichtige Vitamine, Proteine und Mineralstoffe. Um diesen Nährstoffmangel zu vermeiden, sollte besser auf Diätfutter umgestellt werden. Dieses wird nämlich mit Füllstoffen gestreckt, die kaum Kalorien enthalten.

Kalorienbomben runter vom Speiseplan

Auch wenn der tierische Freund noch so bettelnd guckt, Käsewürfel oder Wurstscheiben sind tabu. Stattdessen sollten Besitzer ausprobieren, ob der Hund nicht auch Apfel, Birne oder Beeren und Co. akzeptiert. Was auch hilft, ist in Wasser aufgeweichtes Trockenfutter oder Nassfutter - das mache schneller satt.

In der Diätphase sollte man jeden Tag an den Gassigang noch eine halbe Stunde dranhängen. Da Bewegung auch jedem «Dickerchen» gut tut, kann man Sport und Belohnung spielerisch verbinden: Leckerchen werfen und Bello auf die Suche schicken.

Hunde, die ihr Futter herunterschlingen, tricksen unnötig ihr Sättigungsgefühl aus. Sie fühlen sich nicht satt, obwohl der Napf leer ist. Trockenfutter hat ähnliche Effekte: Es macht erst satt, wenn es im Magen aufgeweicht wurde. Helfen kann ein Schlingnäpfchen mit unebenem Boden. Der Hund muss sich jedes Stückchen zusammensuchen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen