Gesundheit : Krebsfrüherkennung nutzen

Krebserkrankungen lassen sich heute mit modernen Verfahren zur zelldiagnostik früh nachweisen.
Krebserkrankungen lassen sich heute mit modernen Verfahren zur zelldiagnostik früh nachweisen.

Lungenkrebs nimmt bei Männern ab und bei Frauen zu

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03. Februar 2020, 05:00 Uhr

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat anlässlich des morgigen Weltkrebstages aufgerufen, sich über die Krebsfrüherkennung zu informieren. „Krebs ist heute oft gut behandelbar und die Überlebenschancen haben sich deutlich verbessert“, teilte sie gestern mit. Trotzdem bleibe Krebs eine gefährliche Krankheit, die bei Betroffenen große Angst und Sorgen auslöse. „Je früher die Krebserkrankung erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen“, so Nonnemacher. Es sei lebenswichtig, Angebote zur Früherkennung wie Hautkrebsscreening oder Darmspiegelung regelmäßig zu nutzen.

Eine gesunde Lebensweise kann laut Nonnemacher dazu beitragen, Krebs aktiv vorzubeugen. Dazu gehöre, mit dem Rauchen aufzuhören.

Die Krebsstatistik zeigt bei Lungenkrebserkrankungen von Männern seit Mitte der 1980er Jahre einen Rückgang, was mit der sinkenden Zahl an Rauchern erklärt wird. Die Zahl der Lungenkrebserkrankungen bei Frauen steigt weiter, da sich Rauchen bei Frauen erst später verbreitet habe.

Laut Schätzungen des Krebsregisters der ostdeutschen Bundesländer leben in Brandenburg 82 700 Menschen bei denen eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde. Das sind etwa 3,3 Prozent der Bevölkerung.

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