Schwimmendes Haus : Siedlung auf dem Wasser

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) besichtigte das Autartec-Haus auf dem Bergheider See.
Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) besichtigte das Autartec-Haus auf dem Bergheider See.

Wirtschaftsminister besichtigt schwimmendes Haus

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07. Februar 2020, 05:00 Uhr

Das schwimmende Haus auf dem Bergheider See könnte nach Vorstellungen von Fraunhofer-Institutsleiter Matthias Klingner zu einer Siedlung auf dem Wasser und an Land ausgebaut werden. Seine Vision von einem weiteren Haus auf dem Wasser und acht Bauten auf dem Festland erläuterte er gestern bei einem Besuch von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Konkrete Planungen dafür gebe es aber nicht, hieß es.

Klingner leitet das Dresdner Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme. Das Autartec-Haus auf dem See bei Finsterwalde (Elbe Elster) gehört seit 2019 zu den Forschungsprojekten des Instituts. Es wird vom Bund mit rund 14 Millionen Euro gefördert. Ein Auttartec-Haus versorgt sich laut Institut selbst: Sonne liefert Strom, die Wände speichern Wärme, eine Minikläranlage reinigt das Wasser. Eine ufernahe Besiedlung biete besonders günstige Randbedingungen für eine zukunftsweisende Energie- und Wasserversorgung.

In der Lausitz entsteht durch die Flutung früherer Tagebaue das größte künstliche Seengebiet Europas.

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