Arbeitsamt : 70,7 Millionen Euro für Weiterbildung und Gründer

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Bundesagentur für Arbeit schöpft Etat nicht aus.

nnn.de von
09. Februar 2019, 10:14 Uhr

Zuschüsse für Gründer, Geld für Neueinstellungen oder berufliche Weiterbildung - für Angebote dieser Art hat die Bundesagentur für Arbeit im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern etwa 70,7 Millionen Euro ausgegeben. Damit hat die Regionaldirektion Nord den ihr zur Verfügung stehenden Etat nicht vollends ausgeschöpft. Im Topf für die sogenannten Eingliederungstitel waren rund 93,3 Millionen Euro, wie ein Sprecher der Behörde der Deutschen Presse-Agentur sagte. Damit blieben 24,2 Prozent der Mittel ungenutzt.

Gute Konjunktur Grrund für Überschuss

„Für uns gilt der Grundsatz, dass notwendige Unterstützungsleistungen nicht am Budget scheitern dürfen. Deshalb planen wir die möglichen Ausgaben so, dass ausreichend Mittel zur Verfügung stehen“, begründete der stellvertretende Chef der Regionaldirektion Nord, Thomas Letixerant, den Überschuss am Jahresende.

Dass das Geld im vergangenen Jahr nicht ausgeschöpft wurde, liege zudem an der guten Konjunktur. „Denn sinkende Arbeitslosigkeit und steigende Beschäftigtenzahlen sorgten 2018 dafür, dass die eingeplanten Mittel nicht im vollen Umfang eingesetzt werden mussten.“ Im Jahr 2017 standen für die verschiedensten Angebote, um Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu bekommen, etwa 89,9 Millionen Euro zur Verfügung. Davon wurden 18,9 Millionen Euro (21 Prozent) nicht verwendet. Das Bundesland liegt damit unter dem Bundesschnitt, der bei etwa 28 Prozent liegt.

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