In diesen Regionen wurde der Virus nachgewiesen : 294 neue Corona-Infektionen in MV - 13 weitere Todesfälle

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In diesem Artikel bieten wir einen aktuellen Überblick über die bestätigten Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus in MV.

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20. Januar 2021, 17:00 Uhr

Am Mittwoch hat das Landesgesundheitsamt 294 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Mecklenburg-Vorpommern liegt nun bei 113,6.

Die aktuellen Zahlen

Insgesamt wurden bislang 17.553 Menschen in MV positiv auf das Virus getestet. Aktuell gibt es 3563 Corona-Infizierte im Land. 380 Personen müssen aktuell im Krankenhaus behandelt werden, 88 davon auf Intensivstationen.

Bislang gab es 340 Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Schema des Robert Koch-Instituts soll Schätzungen zur Zahl der genesenen Personen ermöglichen. Danach sind etwa 13.650 der positiv getesteten Menschen (ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer) in MV von einer COVID-19-Erkrankung genesen.

Verschiedene Medien verbreiten unterschiedliche Zahlen an Coronafällen. Das liegt daran, dass sie sich auf verschiedene Quellen berufen. Unsere Zahlen stammen vom LAGus und können abweichen.

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Hinweis: Wir aktualisieren die Karte, sobald neue Fälle bestätigt werden oder es neue Meldungen zum Gesundheitszustand der infizierten Personen gibt. Zwischen der Gesamtzahl und den auf der Karte angegebenen Fällen kann es zu Differenzen kommen, da eine Zuordnung zu den jeweiligen Landkreisen meist erst später erfolgt.

In Mecklenburg-Vorpommern hat es über Monate hinweg vergleichsweise wenige Corona-Infektionen gegeben. Seit Anfang Oktober steigen aber auch im Nordosten die Zahlen deutlich an. Beim jüngsten Corona-Gipfel vereinbarte die Landesregierung mit kommunalen Vertretern, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften das Vorgehen, wenn bestimmte Werte überschritten werden. Eine Corona-Ampel gibt vor, welche Maßnahmen greifen:

Die Corona-Warnstufen und die Maßnahmen im Gesamtüberblick

Was ist die Corona-Ampel?

Die Corona-Ampel kommt einem Stufenplan gleich. Sie umfasst die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot. Maßgeblich ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, bezeichnet als 7-Tage-Inzidenz. Dieser Wert wird für alle sechs Landkreise und die beiden kreisfreien Städte Rostock und Schwerin täglich veröffentlicht und auch für das gesamte Land berechnet. Grün steht bis zu einem Wert von 10, Gelb bis 35, Orange bis 50 und Rot für über 50. Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 50 gelten als Risikogebiet.

Was bedeutet Grün in der Corona-Ampel?

Das ist die Ampelphase mit den geringsten Einschränkungen, die auch den Sommer über galten: insbesondere Abstand halten, Maskenpflicht in Nahverkehr und Handel, Teilnehmerbeschränkungen für Veranstaltungen. Die Landesregierung spricht von einer kontrollierten Situation.

Was bedeutet Gelb in der Corona-Ampel?

Die Ampel springt auf Gelb, wenn die 7-Tage-Inzidenz zwischen 10 und 35 liegt. Wird der Wert 20 erreicht, berät das Land mit dem jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt über mögliche Maßnahmen. Die Entscheidung sollen die Gesundheitsämter vor Ort je nach Situation dort treffen.

Was bedeutet Orange in der Corona-Ampel?

Springt die Ampel bei einem Wert über 35 auf Orange, sollen die Kontakte reduziert werden. Treffen im Familien- und Freundeskreis in Gaststätten sind nur noch mit maximal 25 Menschen möglich, in privaten Wohnungen mit höchstens 15. Zudem soll die Maskenpflicht ausgedehnt werden, etwa auf Wochenmärkte, Einkaufscenter und den öffentlichen Raum, wo Menschen dichter zusammenkommen. Gaststätten müssen dann spätestens um 1.00 Uhr schließen. Die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen wird auf maximal 200 in geschlossenen Räumen und 500 im Freien begrenzt. Ausnahmen - etwa bei Sportveranstaltungen - sind möglich, sofern ein bestätigtes Hygienekonzept vorliegt. Eine Maskenpflicht auch im Schulunterricht wird geprüft, ebenso Besuchseinschränkungen für Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen.

Was bedeutet Rot in der Corona-Ampel?

Die Ampel springt auf Rot, wenn die 7-Tage-Inzidenz 50 übersteigt. Dann sollen die Kontakte noch weiter reduziert werden. Treffen in Gaststätten sind nur noch mit maximal zehn Menschen erlaubt, in privaten Wohnungen gilt ebenfalls die Obergrenze zehn, jedoch aus höchstens zwei Haushalten. Wenn der Anstieg der Corona-Zahlen nach zehn Tagen nicht zum Stillstand kommt, dürfen sich noch maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen.

In der roten Corona-Ampelphase wird die Maskenpflicht auch auf belebte Plätze ausgeweitet, Gaststätten müssen schon um 23.00 Uhr schließen. Dann dürfen auch Tankstellen keinen Alkohol mehr verkaufen. Bei Veranstaltungen dürfen nur noch maximal 100 Menschen zusammenkommen. Ausnahmen sind auch hier möglich, sofern ein Hygienekonzept mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt worden ist. Herbst- und Weihnachtsmärkte dürfen in den betroffenen Gebieten ebenfalls nicht stattfinden.

Für Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen soll dann generell ein verschärftes Betretungsverbot gelten, in Schulen ab der fünften Klasse soll die Notwendigkeit einer Maskenpflicht überprüft werden.

Was passiert, wenn der Wert zwischen zwei Ampel-Phasen pendelt?

Regelungen der Corona-Ampel in Orange und Rot bleiben so lange in Kraft, bis der jeweilige Inzidenzwert mindestens 14 Tage in Folge unterschritten worden ist.

Was passiert, wenn MV insgesamt eine Ampel-Phase erreicht?

Dann will das Land gemeinsam mit Landkreisen und kreisfreien Städten Regelungen absprechen. Sollte das Bundesland eine Phase erreichen, gelten die dann getroffenen Regelungen landesweit, auch dort, wo der Wert noch niedriger ist. In Kreisen mit höheren Zahlen gelten dann weiterhin die schärferen Regeln.

Wie sieht es mit Familienbesuchen aus?

Mitglieder der Kernfamilie dürfen sich gegenseitig besuchen, auch dann, wenn sie nur für einen Tag aus einem Risikogebiet nach MV kommen. Zur Kernfamilie zählen Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Kinder, Eltern, Geschwister, Enkel, Urenkel, Großeltern und Urgroßeltern. Diese dürfen auch mit ihren Partnern einreisen. Im Umkehrschluss darf ein Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns seine Kernfamilie auch in einem Risikogebiet besuchen und muss hinterher nicht in Quarantäne.

 

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