Kultur in MV : Klassik-Festspiele starten mit Mini-Konzert und via Internet

Die Konzertkirche Neubrandenburg ist einer der stimmungsvollsten Orte für klassische Musik in MV.

Die Konzertkirche Neubrandenburg ist einer der stimmungsvollsten Orte für klassische Musik in MV.

Die Corona-Pandemie hat vielfältige Auswirkungen auf die anstehenden Ereignisse.

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03. Juni 2020, 14:35 Uhr

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern starten wegen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie 2020 mit kleinen Konzerten, die kostenlos via Internet übertragen werden. Das Motto soll ab 13. Juni „30 – mal anders“ heißen, teilten die Veranstalter am Mittwoch in Schwerin mit. Dabei stehe die Gesundheit des Publikums, der Künstlerinnen und Künstler sowie des Festspielteams an oberster Stelle.

75 Gäste dürfen dabei sein

So wird es zur Eröffnung in der Konzertkirche Neubrandenburg am 13. Juni ein kammermusikalisches Programm mit Musikern der NDR Radiophilharmonie geben. Sie spielen unter anderem Werke von Brahms und Mendelssohn Bartholdy, dann soll das Kammerensemble Deep Strings im Foyer der Konzertkirche auftreten. Dies werde über die NDR-Homepage und die Festspiele-Internetseite gestreamt. Zugleich sollen nach Abstimmung mit Gesundheitsbehörden 75 Gäste dabei sein dürfen.

Weitere Konzerte im kleinen Rahmen

Für den 14. Juni seien digital Konzerte, Grußbotschaften der Festspielpreisträger sowie Film- und Konzertaufnahmen aus dem Festspielarchiv geplant. Dabei wird es unter anderem Porträts und Konzerte von Martynas Levickis, Schlagzeuger Alexej Gerassimez, Cellist Daniel Müller-Schott oder Nils Mönkemeyer geben. Weitere Konzerte seien in kleinem Rahmen geplant. Hier stünden die genauen Termine noch nicht fest.

Programm wegen Corona stark reduziert

Für einen „Extra-Rettungsschirm“ soll es bereits am 12. Juni ein „Rettungsschirmkonzert“ auf dem Gelände am Schloss Ulrichshusen geben. Dabei tritt das SIGNUM saxophone quartet als Preisträger auf. Die Festspiele haben ihr Programm wegen der Corona-Pandemie bis Ende August stark reduziert. Mit knapp 100 000 Gästen im Jahr werden sie zu den bundesweit größten Klassikfestivals gezählt.

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