Nahe Friedland : Bekanntes Duo raubt Postauto und rammt neun Polizeiwagen

 

 

Ein polizeibekanntes Duo hat die Beamten über zwei Tage in Atem gehalten. Auf sein Konto gehen zwei gestohlene Fahrzeuge. Und auf der Flucht rammen die Männer gleich mehrere Polizeiwagen - bevor sie gefasst werden.

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11. Dezember 2019, 17:03 Uhr

Mit drei Schwerverletzten und Blechschäden ist der Raub eines Postautos am Mittwoch im Osten Mecklenburg-Vorpommerns zu Ende gegangen. Wie eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg sagte, haben zwei Männer eine Postfrau nahe Friedland (Mecklenburgische Seenplatte) attackiert. Einer der Männer fragte nach Zigaretten, der andere habe die Frau niedergeschlagen, dann fuhren beide mit dem Postwagen davon.

Verfolgungsjagd mit der Polizei

Nach einer etwa 60 Kilometer langen Verfolgungsjagd mit der Polizei wurde das Duo nach einem selbst verschuldeten Unfall in der Region Jarmen (Vorpommern-Greifswald) gefasst. Die beiden Männer wurden schwer verletzt und kamen, wie zuvor die Postfrau, ins Krankenhaus.

Bei den Ermittlungen wurde bekannt, dass es sich um zwei 19 und 20 Jahre alte Tatverdächtige handelte, die die Polizei erst am Dienstag mit einem gestohlenen Firmentransporter in Neubrandenburg gestellt hatte.

Nach Angaben der Polizei war der 20-jährige Fahrzeugführer, der keinen Führerschein hat, mit stark überhöhter Geschwindigkeit von bis zu 150 Stundenkilometern über der Landesstraße 35 nach Norden geflüchtet. Dabei habe er neun Streifenwagen gerammt. Der Schaden sei noch nicht zu beziffern.

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