Unternehmen aus Rostock : A-Rosa Flussschiff wächst weiter - Erfolg in Portugal

Die Flussschiffe „A'Rosa Bella“
Das Flussschiff „A'Rosa Bella“

Die A-Rosa Flussschiff GmbH mit Sitz in Rostock hat das vergangene Jahr mit einem kräftigen Wachstum im Umsatz und bei den Passagierzahlen abgeschlossen. 89 000 Passagiere gingen an Bord der zwölf Schiffe.

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10. Februar 2020, 08:46 Uhr

Die A-Rosa Flussschiff GmbH mit Sitz in Rostock hat das vergangene Jahr mit einem kräftigen Wachstum im Umsatz und bei den Passagierzahlen abgeschlossen. Wie A-Rosa-Geschäftsführer Jörg Eichler der Deutschen Presse-Agentur sagte, wurden 2019 rund 89 000 Passagiere an Bord der zwölf Schiffe gezählt. Dies waren 4000 mehr als im Jahr zuvor. Gleichzeitig sei der Umsatz nur mit Reisen um acht Prozent auf 86 Millionen Euro gestiegen. Es sei das sechste Wachstumsjahr in Folge gewesen. Auch die Zahl der Vorausbuchungen für 2020 lasse den Schluss zu, dass der Trend anhalten wird.

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Erneuter Umsatzschub zu erwarten

Ein wesentlicher Träger des Umsatzzuwachses 2019 sei das neue Schiff „A-Rosa Alva“ auf dem portugiesischen Fluss Douro gewesen, das seit im Mai im Betrieb ist. „Mit Portugal haben wir eine absolute Trenddestination ins Portfolio aufgenommen“, sagte Eichler. A-Rosa ist eigenen Angaben zufolge deutscher Marktführer im Premiumbereich der Flusskreuzschifffahrt und fährt auch auf Rhein, Donau, Seine sowie Rhône/Saône in Frankreich.

„Wegen der erfolgreichen ersten Saison auf dem Douro und der anhaltenden hohen Nachfrage denken wir darüber nach, ob noch ein weiteres Schiff für den Douro möglich wäre.“ Der nächste Umsatzschub sei für 2021 zu erwarten, wenn das erste Schiff mit einem Hybridantrieb auf dem Rhein in Dienst gestellt wird. Bei Anfahrt auf die Städte werde auf den Elektromotor umgestellt, der seine Energie aus einem Batteriespeicher ziehe.

Eichler sieht viel Wachstumspotential

„Wir halten uns die Option für ein zweites baugleiches Schiff, das 2023 fertig gestellt werden könnte“, erklärte Eichler. Auch für die Donau könne er sich ein weiteres Wachstum mit einer neuen Schiffsgeneration vorstellen. „Wir haben damit den Nerv der Zeit getroffen.“ Derzeit werde auch geprüft, unter welchen Bedingungen die restliche Flotte auf das Hybrid-System umgestellt werden kann.

Der Kreuzfahrtmarkt auf Flüssen biete noch ein riesiges Wachstumspotenzial, zeigte sich Eichler überzeugt. Diese Art zu reisen sei die Alternative zu Städtereisen mit Flugzeug, Bahn oder Auto. „Wir kommen meist direkt in den Innenstädten an und bieten alle Annehmlichkeiten eines Vier-Sterne-Hotels.“

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