Aktion Wünschewagen : „Blauer Salon“ der SVZ: Diskutieren Sie mit Franz Müntefering!

Franz Müntefering
Franz Müntefering

Am 30. Oktober geht es um das Thema „Letzte Wünsche wagen – vom Leben und Sterben in Deutschland“

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11. Oktober 2019, 20:00 Uhr

In Deutschland sterben in jeder Stunde durchschnittlich etwas mehr als 100 Menschen. Jährlich sind es zwischen 870 000 und 900 000. Dennoch wird der Gedanke an den Tod gerne verdrängt – bis man selbst damit konfrontiert wird, dass das eigene Leben oder auch das eines nahen Ange hörigen zu Ende geht.

Franz Müntefering hat solch eine Ausnahmesituation 2007 erlebt, als feststand, dass seine damalige Ehefrau Ankepetra den Krebs nicht besiegen würde. Der SPD-Politiker trat als Vizekanzler der Großen Koalition und Bundesminister für Arbeit und Soziales zurück, um mehr Zeit für seine Frau zu haben. Ein Schritt, der politischen Freunden wie Gegnern großen Respekt abnötigte.

„Zeit haben und Zeit geben, das ist Lebensqualität, in dieser Zeit des Sterbens ganz besonders. Franz Münteferin

Zu dieser Lebensqualität kann auch die Erfüllung eines letzten Wunsches gehören. Der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinen Wünschewagen, die mittlerweile in fast allen Bundesländern unterwegs sind, ermöglicht das.

Diskussion am 30. Oktober im Verlagshaus der SVZ

Franz Müntefering ist ASB-Präsident – und am 30. Oktober um 18 Uhr Gast im „Blauen Salon“ unseres Verlages. Mit ihm, dem ASB-Landesgeschäftsführer Matthias Wähner und Wünschewagen-Projektleiterin Bettina Hartwig wollen wir über das Thema „Letzte Wünsche wagen - vom Leben und Sterben in Deutschland“ diskutieren.

Sie wollen bei der Veranstaltung im Schweriner medienhaus:nord (Gutenbergstraße 1, Einlass am 30. Oktober ab 17 Uhr) dabei sein? Dann melden Sie sich an unter www.svz.de/wuensche, oder rufen Sie uns montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr an unter 0385 6378 8308. Schnell zu sein lohnt sich, denn die Zahl der Plätze im „Blauen Salon“ ist begrenzt.

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