Von Couch zu Couch : „Størtebeker“ begeistert mit Santiano-Songs und Livepremiere

Die Band „Størtebeker“ bei ihrer Performance.

Die Band „Størtebeker“ bei ihrer Performance.

Wismarer Musiker lieferten besten Shantyrock und freuten sich über mehr als 12.000 Aufrufe

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07. Mai 2020, 05:00 Uhr

Ja, einen frechen Spruch haben sie immer auf Lager: „Wir sind die Coverband von Santiano und haben mit denen einen Deal“, verrät Burkhard Golla schmunzelnd. „Überall, wo wir nicht sein können, spielen sie.“ Der Sänger und Gitarrist trat am Freitag ab 18 Uhr in der 6. Auflage unseres Livestreams „Von Couch zu Couch“ mit seinen Kollegen der Wismarer Band „Størtebeker“ auf und weiß sehr wohl, dass solchen Sprüchen natürlich auch Taten folgen mussten. Und das taten sie mit Ihrer über einstündigen "coolen Mucke", zu der mehr als 12.000 ZUschauer auf unserem Webportal sowie auf den Facebook-Seiten zuschalteten.

„2018 war echt ein fettes Jahr“

Irgendwann 2015 hatten Golla und sein Freund René Kusserow die Idee zur Gründung. „Wir haben uns bei McDonald getroffen: Komm’ das machen wir jetzt! Santiano und Shantyrock war schon immer unser Ding und Renés Geige passt da wirklich super.“ Die beiden aktivierten ein paar Freunde und legten gleich los. Nach einer Reihe von Proben fragten sie den Vermieter – und am 23. Januar 2016 feierte „Størtebeker“ in der Markthalle Wismar Premiere. „Das lief ziemlich gut und so folgten im selben Jahr noch viele Auftritte, u.a. bei den Klassik-Open in Leipzig oder den Oderland-Festspielen in Schwedt.“ Highlights 2017 waren die HanseSail und Warnemünder Woche und im Folgejahr auch die Kieler Woche. „2018 war echt ein fettes Jahr“, blickt Burkhard Golla nicht ohne Stolz zurück. Zumal es 2019 auch international wurde, als die Männer in den Robinson Club Fuerteventura eingeladen wurden. „Die hatten eine Motto-Woche ,Fluch der Kanaren’ – da passten wir wunderbar mit rein!“

Gesicht hat sich etwas verändert

Inzwischen hatte sich auch das Gesicht der Band ein wenig verändert – jüngstes Mitglied seit gut einem Jahr Tim Golla, Burkhards Sohn. „Er ist auch gleich Kopf der Band geworden, mit seinen Erfahrungen als Theatermusiker und dem Studium an der Pop-Akademie in Mannheim ist er ja prädestiniert dafür.“ Wie Tim, der Bass und Keyboards spielt, zeichnen auch Oli Schneider, Burkhard Golla (bd. Gitarre) und Rene Kusserow (Geige) neben ihren Instrumenten für den Gesang verantwortlich. Schlagzeuger Niels Burr macht das Quintett komplett.

Seit fast fünf Jahren gemeinsam auf der Bühne: Oli Schneider, Tim Golla, Niels Burr, Burkhard Golla und René Kusserow (v.l.) sind „Størtebeker“.

Seit fast fünf Jahren gemeinsam auf der Bühne: Oli Schneider, Tim Golla, Niels Burr, Burkhard Golla und René Kusserow (v.l.) sind „Størtebeker“.

 

Zweite CD oder ein ganzes Album?

„Størtebeker“ covert ausschließlich Songs von Santiano und brachte auch eigene Songs auf die Bühne. „Das sind allerdings bisher erst zwei“, gibt Burkhard Golla zu – beide sind inzwischen online released, natürlich absolut maritim und auch schon auf CD gepresst. „Wir wollten schnell raus damit – gucken, ob das geht...“ Und es ging: „Von der 200er-Auflage sind nur noch ganze 12 Silberlinge übrig“, so Golla. „Wissemaria“, eine Hommage an ihre Heimatstadt, wurde beim jüngsten Schwedenfest auf der NDR-Bühne erstmals gespielt.

Noch in diesem Jahr überlegen die „Størtebeker“-Jungs, ob sie erst eine zweite CD mit drei neuen Songs oder aber im Herbst ein ganzes Album veröffentlichen. „Material haben wir genug!“ Zunächst aber hatte am Freitag der Song „Setz’ Dein Segel“ seine Live-Premiere bei uns. Es hat echt Spaß gemacht, Männer!

von couch zu couch
 

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