Waren : Anwältin-Mord: Verhafteter schweigt weiter

Die Tatwaffe wird weiterhin gesucht

nnn.de von
08. Februar 2018, 20:03 Uhr

Eine Woche nach dem Mord an einer Anwältin in Waren an der Müritz schweigt der Tatverdächtige noch immer zu den Vorwürfen. „Wir befragen weitere Zeugen und suchen noch die Tatwaffe“, erklärte heute ein Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft. Es seien mehrere Hinweise eingegangen, die aber noch nicht zum Erfolg bei der Suche führten.

Der 79-Jährige soll die Juristin am 1. Februar  in ihrem Anwaltsbüro mit mehreren Schüssen getötet haben und zu Fuß geflohen sein. Polizisten nahmen den 79-Jährigen an dem Abend noch bei der Durchsuchung seiner Wohnung fest.  Das Amtsgericht erließ Haftbefehl wegen Mordverdachts und möglicher Fluchtgefahr. Staatsanwaltschaft und Polizei wollen nun mehr Indizien und Spuren zusammentragen und den Verhafteten damit konfrontieren. Die Ermittler sehen das Motiv für die Bluttat in „langjährigen vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Verhafteten sowie der Anwältin und deren Mann“.

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