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Sturmtief : Bäume umgeknickt, Leitungen beschädigt: So wütet "Sebastian" in MV

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Sturmtief "Sebastian" hinterlässt auch in Rostock seine Spuren

nnn.de von
erstellt am 14.Sep.2017 | 10:59 Uhr

Fähren standen still, Bäume knickten um, Telefonleitungen wurden beschädigt. Sturmtief "Sebastian" ist am Mittwochnachmittag und in der Nacht zum Donnerstag über Mecklenburg-Vorpommern hinweg gezogen und hat für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr gesorgt. Bereits am Mittwoch mussten die Fährverbindungen zwischen Rostock und Gedser aufgrund des starken Windes eingestellt werden.

Am Abend und am frühen Donnerstag knickten dann zahlreiche Bäume um und riefen die Hilfe der Feuerwehren auf den Plan. Beschädigt wurden auch diverse Telefonleitungen oder Wahlplakate. Eines der gängigsten Geräusche in diesen Stunden war das Dröhnen der Kettensägen. Die Kameraden zerlegten die Bäume und sorgten so wieder für freie Wege und Straßen.

 

Im Landkreis Ludwigslust- Parchim wurden vier Verkehrsunfälle gemeldet, bei denen abgebrochene Äste auf fahrende Autos fielen. So auf der B 104 zwischen Sternberg und Witzin, in Schwanheide, auf der B 5 zwischen Ludwigslust und Kummer sowie zwischen Hülseburg und Parum. In allen Fällen kamen die Fahrzeuginsassen mit dem Schrecken davon. Die angerichteten Sachschäden an den Fahrzeugen belaufen sich im Einzelfall zwischen mehreren Hundert und mehreren Tausend Euro.

In Boizenburg (Breitscheidstraße) kam es am frühen Mittwochabend zu einem Sturmschaden an einem Mehrfamilienhaus. Mehrere, etwa 60x40 Zentimeter große Fassadenplatten fielen vom Dach des Hauses auf dem Gehweg. Verletzt wurde niemand. In Sternberg wurde ein großer Wahlaufsteller vom Wind umgestoßen.

Umgestürzte Bäume behinderten auf einigen Straßen den Verkehr. So unter anderem auf der B 104 zwischen Sternberg und Witzin, auf der B 195 bei Boizenburg, bei Groß- Godems, auf der B 103 bei Karow und bei Liessow. Die Feuerwehr kam jeweils zur Beräumung der Bäume zum Einsatz.

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