Mecklenburg-Vorpommern : Gespräche über mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen nach Ostern

Besorgt aber auch zuversichtlich: Manuela Schwesig
Besorgt aber auch zuversichtlich: Manuela Schwesig

Am kommenden Dienstag werde die Regierung Gespräche darüber führen.

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07. April 2020, 16:55 Uhr

Mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen sollen nach Ostern in der Landesregierung besprochen werden. Am kommenden Dienstag werde die Regierung Gespräche darüber führen, teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Schwerin mit. Nach Ostern solle die Lage der Corona-Krise neu bewertet und geschaut werden, in welchen Schritten Lockerungsmaßnahmen eingesetzt werden könnten.

Corona-Ansteckungswert in MV deutlich gesunken

Schwesig appellierte erneut, die geltenden Regelungen über die Osterfeiertage einzuhalten. Nach ihren Angaben ist der Corona-Ansteckungswert in MV deutlich gesunken. Mittlerweile stecke jeder Infizierte nur noch 1,23 weitere Menschen an. „Das zeigt, dass unsere Maßnahmen wirken. Vor allem das Kontaktverbot wirkt“, sagte Schwesig. Mecklenburg-Vorpommern sei weiterhin das Bundesland, was am wenigsten Infizierte pro 100 000 Einwohner habe.

Mit einer Reihe von Maßnahmen versuchen Bund und Land, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen. Dazu gehörten die Schließung von Schulen, Kitas und vielen Geschäften bis zum 19. April. Zudem wurden Kontaktverbote verhängt und der für das Land als Wirtschaftsfaktor enorm wichtige Tourismus vollständig zurückgefahren. Damit soll die Einschleppung des Virus verhindert und das Gesundheitssystem im Land vor einer möglichen Überlastung geschützt werden.

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