Buttermilchsuppe : Süßsauer mit viel Speck

Bottermelksupp
Bottermelksupp

Ururgroßmütter liebten die Buttermilchsuppe

nnn.de von
19. November 2018, 15:29 Uhr

Was Mecklenburg und Pommern kulinarisch eng verbindet, sind nicht nur die Grünkohlgerichte und der Wrukeneintopf, sondern auch die „Bottermelksupp“.

Der Norddeutsche liebt bei vielen Speisen und Gerichten die süß-saure Zubereitungsvariante. Als „schnelles Gericht“ wird eine Buttermilchsuppe gewöhnlich mit Zucker abgeschmeckt und in festerer Konsistenz auch als Buttermilcheintopf aufgetischt. Es gibt darüber hinaus noch die lieblicheren Varianten mit Rosinen, Birnen oder Pflaumen, mit Vanillepuddingpulver und Nudeln. Norddeutschland kennt aber auch deftigere Varianten. So isst man den „Karmelkbree“ in Niedersachsen und Schleswig-Holstein auch mit Räucherfisch, anderenorts wieder mit Bohnen und Mett. Das wohl bekannteste Rezept ist die Meckelbörger Boddermelksupp mit Tüffel: Gekochte Kartoffel stampfen und die Buttermilch einrühren, dann mit Salz, weißem Pfeffer, Zucker und Muskat abschmecken. Dazu werden ausgelassener Speck, wahlweise Zwiebeln, Mettwurst, Bockwurst oder angebratene Pfefferbeißer in Scheiben serviert.

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