Neubrandenburg : Tumulte vor Polizeirevier nach tödlichem Schuss auf Einbrecher

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In Neubrandenburg wurde ein mutmaßlichen Einbrecher tödlich verletzt

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02. März 2018, 20:17 Uhr

Stunden nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen mutmaßlichen Einbrecher in Neubrandenburg kam es in der Nacht zu heute zu Tumulten vor dem Neubrandenburger Polizeihauptrevier. Fünf Personen  – offensichtlich Verwandte des  getöteten Berliners – wollten Auskunft über die beiden mutmaßlichen Komplizen, die sich in polizeilichem Gewahrsam befanden. „Es wurde ein Platzverweis ausgesprochen“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Deutschen mit türkischen Wurzeln seien zwar aggressiv gegenüber den Polizeibeamten aufgetreten. Es sei aber bei einer verbalen Auseinandersetzung geblieben.

Die Polizei hatte die drei Männer  in der Nacht zu Donnerstag in einem Kiosk in Neubrandenburg bei einem Einbruch überrascht. Einer der Eindringlinge wurde von einer Polizeikugel am Oberkörper getroffen und starb im Krankenhaus. Der Polizist, der  geschossen haben soll,  konnte gestern noch nicht vernommen werden, sagte ein Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft gegenüber unserer Redaktion.  Die beiden mutmaßlichen Einbrecher haben dagegen bereits Angaben gemacht. Zu Einzelheiten wollte sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. Geprüft werde, ob der Polizist aus Notwehr gehandelt hat. Der Tote wurde gestern in der Gerichtsmedizin in Greifswald untersucht.

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