Bildung : Bildungsminister wollen Digitalpakt Schule zügig umsetzen

Die Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD), sitzt in einer Pressekonferenz. /Archiv
Die Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD), sitzt in einer Pressekonferenz. /Archiv

Schwerin/Berlin (dpa/mv) - Die Bildungsminister der Länder halten am Digitalpakt Schule mit dem Bund fest und wollen ihn zügig umsetzen. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung mit dem Bund aber am Donnerstag noch nicht, wie Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchefin Birgit Hesse (SPD) am Rande der Kultusministerkonferenz in Berlin sagte. Die Länder seien sich nicht über den vom Bundestag verabschiedeten Vorschlag für eine Grundgesetzänderung einig. Hesse lehnte ihn in der vorliegenden Form ab. «Die vorgeschlagene Grundgesetzänderung würde dazu führen, dass Mecklenburg-Vorpommern und andere finanzschwache Länder bei künftigen Investitionsprogrammen benachteiligt sind», sagte sie. Die Kultusministerkonferenz habe sich deshalb darauf verständigt, dass alle verfassungsrechtlichen Möglichkeiten für den Digitalpakt ausgelotet werden.

nnn.de von
06. Dezember 2018, 16:59 Uhr

Die Länder hätten für den Digitalpakt alles vorbereitet. «Die Schulen warten auf das Geld», sagte Hesse. Sie sollen mit digitaler Technik wie WLAN ausgestattet werden und Geld für Tablets oder Laptops erhalten. Hesse sagte, Mecklenburg-Vorpommern habe den Rahmenplan Digitale Kompetenzen in Kraft gesetzt und ein Beratersystem an den Schulen aufgebaut. «Ein Fortbildungskonzept für Lehrerinnen und Lehrer liegt in der Schublade.» Im kommenden Jahr solle das Unterrichtsfach Informatik und Medienbildung an allen weiterführenden Schulen eingeführt werden.

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