Schifffahrt : Bundesrat will schärfere Regeln für Containerschiffe

Der mit Containern beladene Containerfrachter 'MSC Zoe' ist in der Nordsee unterwegs. /Netherlands Coast Guard/Archiv
Der mit Containern beladene Containerfrachter "MSC Zoe" ist in der Nordsee unterwegs. /Netherlands Coast Guard/Archiv

Nach der Havarie des Schiffs «MSC Zoe» in der Nordsee will der Bundesrat schärfere Regeln für Containerschiffe mit Gefahrgut an Bord. Der Meeres- und Küstenschutz müsse verbessert werden, heißt es in einer am Freitag vorgelegten Entschließung der Länderkammer in Berlin. Diese ging auf einen Antrag der Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zurück. So gehe es darum, Container besser zu sichern und im Havariefall schneller zu orten.

nnn.de von
15. März 2019, 14:43 Uhr

Bei der Container-Havarie Anfang Januar in der stürmischen Nordsee waren zahlreiche Container verloren gegangen, darunter auch solche mit Gefahrgütern. Die «MSC Zoe», eines der größten Containerschiffe der Welt, war unterwegs nach Bremerhaven.

Um Maßnahmen zu definieren, ist nach Ansicht der Länder zwar der Bericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung abzuwarten - dieser soll Aufschluss über die genauen Ursachen des Unfalls liefern. Bereits jetzt aber könne international geprüft werden, ob Schifffahrtsrouten-Regelungen verschärft werden könnten, um küstennahe Havarien von Großcontainerschiffen zu vermeiden. Die Entschließung wird nun der Bundesregierung zugeleitet.

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