Landtag : Caffier: Ab September 2020 jährlich ein Katastrophen-Warntag

Lorenz Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern.  /Archivbild
Lorenz Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern.  /Archivbild

Am 10. September 2020 wird es nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) erstmals einen Katastrophen-Warntag geben. Dabei sollen zeitgleich alle Warnsysteme, von der Sirene bis hin zur Smartphone-App Nina, getestet werden. «Ich bin mir sicher, dass das die Sensibilität der Bevölkerung erhöht, Warnhinweise wahrzunehmen und im Bedarfsfall richtig zu reagieren», sagte Caffier am Freitag im Landtag in Schwerin. Bislang entscheiden Kommunen, ob, wann und wie oft sie ihre Warnanlagen testen.

nnn.de von
24. Mai 2019, 12:43 Uhr

Sein Ziel sei es, dass es bundesweit einen jährlichen Warntag gibt und die akustischen Warnsignale vereinheitlicht werden. «Katastrophen machen nicht an Landesgrenzen halt», sagte Caffier. Und auch Touristen müssten wissen, welche Gefahr droht, wenn im Urlaub fern der Heimat eine Sirene ertönt. Deshalb habe Mecklenburg-Vorpommern in der Konferenz der Innenminister einen Antrag auf Vereinheitlichung der Signale und einen bundesweiten Warntag gestellt.

Das Thema werde voraussichtlich bei der Ministerkonferenz Mitte Juni erörtert. Komme es entgegen allen Erwartungen nicht zu einer Einigung, werde es den Warntag in Mecklenburg-Vorpommern trotzdem geben, kündigte Caffier an. Nordrhein-Westfalen etwa habe mit einem solchen Tag bereits gute Erfahrungen gemacht.

Die Debatte zu dem Thema hatte die Fraktion Freie Wähler/BMV mit einem Antrag initiiert. «Der Katastrophenschutz muss wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden», mahnte der Abgeordnete Matthias Manthei.

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